Forum - WWF rät zu Nachhaltigkeit beim Christbaumkauf

 
jowi59

gefunden auf: https://kaernten.orf.at/stories/3963/

Der WWF rät im Sinne der Umwelt beim Christbaumkauf zu regionalen und wegen der Pestizidbelastung zu biologisch angebauten Bäumen. Diese würden bisher aber nur einen Bruchteil der in Österreich verkauften Bäume ausmachen.

Werden Bäume mit Chemie behandelt, könnten Rückstände davon im Wohnzimmer wieder ausdünsten, heißt es. Der WWF rät aus diesem Grund zu Bio-Christbäumen – das schütze nicht nur die eigene Gesundheit sondern auch die heimischen Böden, das Wasser und die Insekten. Tatsache sei allerdings auch, dass von den 2,8 Millionen verkauften Christbäumen in Österreich nur ein Bruchteil, nämlich ein bis 2 Prozent, aus dem Bio-Anbau stammen.

Hier gelte aber die Regel, dass sich eine größere Nachfrage auch günstig auf das Angebot auswirken könne. Wer für Weihnachten keinen Bio-Baum mehr auftreiben kann, sollte laut WWF zumindest auf den regionalen Anbau achten. Das hilft beim Vermeiden langer Transportwege.

Wenn die Nachfrage nach heimischen Christbäumen steigen würde, dann gäbe es auch mehr davon.

Billie-Blue

Bei uns in Niederösterreich und Wien stehen an jeder Ecke Christbaumbauern  aus dem Waldviertel mit ihren einheimischen Bäumen. 

Ich finde allerdings die Preise völlig überzogen. Ich zahle nicht 100 Euro für einen Baum, habe immer um ca 35 bis 50 Euro einen Baum mit ca. 2,20 m. Wenn er aus einem Nachbarland  kommt, ist mir das völlig egal, schließich sind wir Teil des Wirtschaftsraumes EU.🎄

BIO stelle ich mir schwierig vor, da es sich bei Christbäumen um Monokulturen handelt.

moga67

Wir haben heuer schon einen Baum gekauft und 50 Euro dafür bezahlt, 100 Euro wäre mir auch zu teuer!

Zuletzt bearbeitet von moga67 am 14.12.2025 um 21:46 Uhr

Lara1

Nachhaltig kann oder will sich halt nicht jeder leisten. Wie wäre es wenn der WWF sich um wichtigere Dinge kümmern würde?

Wir haben schon ein paar Jahre einen Kunstbaum, das ist nachhaltig.

littlePanda

Der nachhaltigste Christbaum ist wohl der, der im Wald stehen bleiben darf. Bio ist bei Monokulturen immer schwierig und der Konsument ist meist nicht willens dafür zu zahlen. Sieht man ja auch schon aus den Kommentaren hier.