In Tirol gibt es einmal mehr Aufregung um die Geschlechterrollen bei Traditionsvereinen: Weil bei der Haller Speckbacher Stadtmusik auch männliche Marketender mitmarschieren, wurde sie vom 72. Bezirksschützenfest in Hall in Tirol ausgeladen.
Bereits beim Schützenjahrtag der Speckbacher Schützenkompanie im März sei es unter den Schützen zu "intensiven Diskussionen und teilweise erheblichen Unverständnis" aufgrund von männlichen Marketendern gekommen, hieß es seitens der Schützen. Nachdem die Kompanie bei der Stadtmusikkapelle angefragt habe, beim Bezirksschützenfest nur mit weiblichen Marketenderinnen auszurücken und dies dort verneint wurde, entschied sich der Schützenbezirk für die Ausladung der Stadtkapelle.
Für die Obfrau der Stadtmusikkapelle, Claudia Posch, kam ein Verzicht auf ihre Marketender indes nicht infrage. "Zumal einer der Marketender ein fixes Mitglied der Kapelle ist und ihm ein Mitwirken keinesfalls verwehrt werden soll - schon gar nicht aufgrund seines Geschlechts." Die Speckbacher hätten sich Anfang 2026 indes bewusst dafür entschieden, auch männliche Marketender zuzulassen. Nicht nur um den Mitgliederstand zu gewährleisten, sondern auch um ein Zeichen für die Gleichbehandlung der Geschlechter zu setzen.
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In Tirol gibt es einmal mehr Aufregung um die Geschlechterrollen bei Traditionsvereinen: Weil bei der Haller Speckbacher Stadtmusik auch männliche Marketender mitmarschieren, wurde sie vom 72. Bezirksschützenfest in Hall in Tirol ausgeladen.
Bereits beim Schützenjahrtag der Speckbacher Schützenkompanie im März sei es unter den Schützen zu "intensiven Diskussionen und teilweise erheblichen Unverständnis" aufgrund von männlichen Marketendern gekommen, hieß es seitens der Schützen. Nachdem die Kompanie bei der Stadtmusikkapelle angefragt habe, beim Bezirksschützenfest nur mit weiblichen Marketenderinnen auszurücken und dies dort verneint wurde, entschied sich der Schützenbezirk für die Ausladung der Stadtkapelle.
Für die Obfrau der Stadtmusikkapelle, Claudia Posch, kam ein Verzicht auf ihre Marketender indes nicht infrage. "Zumal einer der Marketender ein fixes Mitglied der Kapelle ist und ihm ein Mitwirken keinesfalls verwehrt werden soll - schon gar nicht aufgrund seines Geschlechts." Die Speckbacher hätten sich Anfang 2026 indes bewusst dafür entschieden, auch männliche Marketender zuzulassen. Nicht nur um den Mitgliederstand zu gewährleisten, sondern auch um ein Zeichen für die Gleichbehandlung der Geschlechter zu setzen.
Wird auch Zeit für die Efrauzipation der Männer!