Hoffentlich richtig
Forum - Volksbefragung zu Wehrdienstreform
Egal wie die Abstimmung ausgeht, es wird Menschen geben, die die Regierung für den geänderten Wehrdienst verantwortlich machen.
Die Zensur schlägt wieder einmal zu. Danbke GK.
Ich bin der Meinung, dass diese Befragung reine Täuschung ist. Wie kann z.B. ein Pensionist über das Leben junger Menschen abstimmen?
Da gibt es genug Themen über die wir abstimmen könnten:
- Energiekosten
- Rekordinflation
- Sozialausgaben
- Steuerbelastung
Ich finde auch, dass Pensionisten nicht über das Leben junger Menschen abstimmen sollten. Das war doch bei der letzten Abstimmung zur Wehrpflicht auch so. Da ist bei manchen älteren Semestern eine gewisse Boshaftigkeit gegenüber der Jugend erkennbar gewesen.
Generell finde ich, dass nicht das Volk entscheiden sollte. Da stimmen großteils Leute ab, die -so wie ich auch - null Ahnung vom Thema haben. Da gibt es doch Experten, was Landesverteidigung usw. betrifft.
Auch zu wirtschaftlichen Fragen braucht es Personen mit entsprechender Expertise und nicht die Meinung von Bürgern, die sich nicht auskennen und vielleicht nach Stammtischmeinung abstimmen. Was soll da dann rauskommen?
Bei solchen Entscheidungen bin ich gegen eine Volksbefragung.
Besser sollten die Politiker selbst entscheiden, die werden ja dafür bezahlt, am besten mit Beratung von Experten.
Leider wird seit einigen Jahren der Wehrdienst nicht mehr zur Pensionsberechnung dazugezählt, das geht dann für die Beitragsmonate ab.
Stimmt Limone, finde ich aber sowieso ungerecht - Dienst für den Staat sollte auf jeden Fall zur Pensionsberechnung dazugezählt werden!
Hab aber nun gegoogelt:
: Seit 1. Juli 2017 werden Präsenz- und Zivildienstzeiten bei der Berechnung der 540 erforderlichen Beitragsmonate berücksichtigt
.
Beiträge: Während des Wehrdienstes leistet der Bund die Beiträge, es entstehen keine Lücken im Versicherungsverlauf.
Die Anrechnung erfolgt automatisch.
ÖVP-Chef Christian Stocker kündigt eine bindende Volksbefragung zur Wehrdienstreform an, um die Bevölkerung über die Zukunft von Wehr- und Zivildienst entscheiden zu lassen.
Von den drei ausgearbeiteten Modellen empfiehlt die Kommission die "Österreich plus" genannte Variante, die acht Monate Grundwehrdienst und zwei Monate an verpflichtenden Milizübungen vorsieht. Analog dazu soll auch der Zivildienst auf 12 Monate ausgeweitet werden.
(Puls24)
Dann schauen wir mal, wie sich die Österreicher entscheiden!
Zuletzt bearbeitet von moga67 am 30.01.2026 um 21:31 Uhr