Wundert mich nicht wirklich, wenn ich mir die Natur hier bei uns im Osten ansehe. Bäume sterben auch schon ab, verdürren einfach. Kein Dauerregen in Sicht, es wird noch schlimmer kommen. Jammern darf keiner, wir wurden seit Jahrzehnten vor diesen Zuständen ( = Klimawandel) gewarnt,
Forum - Viehbauern ringen mit „historischer Dürre“
Und da gibt es immer noch Menschen, die sagen, daß es früher auch nicht anders war und die Sommer heiß und trocken. Ich verstehe diese Menschen einfach nicht.
Man braucht ja nicht mal Kindheitserinnerungen hervorkramen, es reicht, wenn man sich die Meßwerte ansieht, um zu wissen, daß es so extrem heiße und dürre Sommer in Österreich nicht gab
Als ich selbst noch Bauer war, hat es auch immer wieder mal solche Trockenzeiten gegeben, in denen das Gras am Feld immer weniger wurde und die Kühe dieses trockene Zeug nicht mehr fressen wollten.
Aber heuer ist schon ganz extrem.
In unserer Gegend hat es jetzt Monate schon keinen nennenswerten Regen gegeben.
Die Almen machen bei uns schon einen Notabtrieb weil auf den Almen kein Futter mehr wächst. So einen trockenen und heissen Sommer weiß ich noch nie.
Der Klimawandel, der sich seit Monaten durch anhaltende Dürre und seit Wochen durch teils extreme Hitze zeigt, wird für die heimische Landwirtschaft zu einer wirtschaftlichen Gefahr. Viehbauern müssen bereits teilweise das Winterfutter verfüttern.
Die Interessengemeinschaft (IG) Milch sieht die Existenz von Milchbauern gefährdet. Laut IG Milch sind vor allem Milchviehbetriebe in Salzburg, Oberösterreich und Niederösterreich betroffen
Wegen der Hitze und der anhaltenden Trockenheit wachse auf vielen Weiden kaum noch Futter. Die Kühe blieben deshalb im Stall und fräßen bereits jetzt Heu, das eigentlich für den Winter vorgesehen sei.(orf)