Ist schön schrecklich wie sich Afghanistan entwickelt hat. Habe meine Jugend (die Pubertätszeit) in Kabul verbracht. Damals sind die Frauen auch verschleiert durch die Gegend gelaufen und die Schulausbildung der einheimischen Frauen war auch nicht gerade besonders (( 8 Jahre ging da die normale Frau zu Schule), die Männer sahen unerschiedlich aus. Entweder wie wir Ausländer-besonders die Jugend die in die höheren Schulen gingen. Es gab da eine mit der Unterrichtssprache Deutsch und eine mit Französisch- oder sie hatten Ähnlichkeit mit den heutigen Talibans. Die Hosen aus dünnem Stoff, die Hemden bis über die Kie, natürlich Turban und meistens auch Bart. Die waren aber nicht uns gegenüber feindlich eingestellt. Ich selber nin nur 1 x mit einer kurzen Hose zur Schule mit dem Fahrrad gefahren- da wurde ich von einem Einheimischen fast "vergewaltigt". Ich ging dort in die "Deutsche Schule" und war die einzige Österreicherin. Ich könnte einen ganzen Roman schreiben was ich so dort erlebt habe.
Es gab schon Frauen die eine bessere Schulausbildung genossen. Die haben sie aber im Ausland erworben und waren aus "besseren" Familien. Im Großen und Ganzen hatten aber damals auch die afghanischen Frauen keine Matura oder ein Uni-Studium, da es ja für sie damals auch keine Schulen gab. Die kamen erst später.
Auch sonst war das Land ja undendlich zurückgeblieben. 1953 gab es z.B. nur 4km asphaltierte Strasse. Vom Palast des Schahs zur großen Mosche

Die in Afghanistan regierenden Taliban haben neue Tugendgesetze erlassen.
Die Taliban in Afghanistan verbieten Frauen öffentliches Singen oder Rezitieren, auch müssen sie sich in Gegenwart fremder Männer vollständig verschleiern. Die Stimme einer Frau sei intim, verboten ist ihnen daher auch das Singen, laute Lesen oder Rezitieren in der Öffentlichkeit. Männern schreibt das Gesetz Bart- und Hosenlänge vor.
Warum verlassen nicht alle Frauen dieses Land? Dann dürfte sich das in einer Generation von selbst erledigt haben.