Forum - Verhalten im Gewitter

 
Katerchen

Ein alter Spruch unserer Vorfahren lautete: „Buchen sollt du suchen, Eichen sollst du weichen“.

Ein gefährlicher Trugschluss, nach althergebrachter Meinung sollen Buchen vor Blitzeinschlag schützen, Eichen hingegen das elektrische Phänomen magnetartig anziehen. Man findet bei Buchen nie ein sichtbares Zeichen für einen Blitzeinschlag. Das liegt daran, dass ihre Rinde glatt ist. Bei Regen fließt das Wasser in einem Film die Rinde herunter. Schlägt nun ein Blitz in die Krone ein, so wird der Strom über den Wasserfilm in den Boden geleitet, ohne den Stamm zu beschädigen.

Das ist bei Eichen ganz anders, denn ihre Rinde ist rau. Das herabfließende Wasser bildet keinen durchgängigen Film, sondern fließt kaskadenartig von Rindenvorsprung zu Rindenvorsprung. Strom leiten kann es so nicht. Der einschlagende Blitz sucht den Weg des geringsten Widerstandes, und das ist in diesem Fall das wasserleitende Splintholz. Durch die Hitze verdampft das Wasser und lässt den Stamm aufplatzen.

In einem Wald hat mich noch nie ein Gewitter überrascht, dagegen auf langen Bergtouren im Hochgebirge. Da ist es dann ziemlich „spannend“, wenn ringsherum die Blitze einschlagen.

Wie verhaltet ihr euch, wenn ihr in freier Natur von einem Gewitter überrascht wird? Wie sucht ihr Schutz?

hubsi

Den Spruch mit den Buchen und Eichen kenne ich auch. Eine interessante Ausführung bzw. Erklärung  zu Gewitter und Baum. Ich kann mich gar nicht im Moment erinnern, wann mich ein Gewitter im freien Gelände das letzte Mal überrascht hat. Meistens war ich zu Hause oder irgendwo auf Besuch. Ein Gewitter am Meer habe ich jedoch heuer schon erlebt, jedoch da war ich im Hotelgelände.