mir fiel beim Lesen deiner Worte das alte Sprichwort von den Steinen, die einem das Leben in den Weg legt ein. Es gibt mehrere Varianten davon, aber die meisten sind durchwegs positiv.... bau was Schönes draus ... verwende sie, um dein Fundament zu stärken... entscheidest du selber,was du daraus baust, Mauern oder Brücken...
positives Denken find ich aber schon sehr wichtig, aber ich kann nicht immer damit auffahren und glauben, dass sich dann alle Probleme von alleine lösen, da geb ich dir Recht .... aber ich find,dass positives Denken und realistisch sein ja nicht unüberwindbare Gegensätze sein müssen
In Österreich gibt es eine beliebte Strategie, um mit unschönen Situationen fertig zu werden. Man tut so, als wäre eh alles in Ordnung. Ich denke da an Ehehöllen und Familiendramen, aber nach außen tut jeder so, als wäre es eine Bilderbuchfamilie.
Ganz schlimm finde ich die Phrase" du musst nur positiv denken". Sag das zu jemandem, dessen naher Angehöriger grad verstorben ist oder der gerade erfahren hat, dass er nur noch kurz zu leben hat.
Auch spielt man damit negative Situationen einfach herab.
Ich finde, weder positives noch negatives Denken hilfreich. Man sollte einfach realistisch sein und negative Situationen verändern so gut es geht. Und wenn man nichts mehr ändern kann, dann ist es eben traurig und auch das muss man akzeptieren.
Man muss nicht immer so tun, als wäre alles toll, es darf einem schlecht gehen.
Und leider geht es wegen der derzeitigen Situation vielen Leuten schlecht, Arbeitslosigkeit, Firmenpleiten, schwere Erkrankung usw., das kann man nicht schönreden, dass es eine schwierige Zeit ist.