Amnesty: Ukrainisches Militär gefährdet Zivilisten
Amnesty International dokumentierte Dutzende Fälle, in denen die ukrainischen Streitkräfte Schulen und Krankenhäuser als militärische Stützpunkte. Damit setzte man Zivilisten einer hohen Gefahr aus. Dieses Vorgehen verstößt klar gegen das humanitäre Völkerrecht. Das Verteidigungsministerium der Ukraine ignoriert die Vorwürfe seit Tagen.
Auch ORF-Korrespondent Christian Wehrschütz hatte auf Ähnliches immer wieder hingewiesen. Das brachte ihm scharfe Kritik ein. „Amnesty“ hat nun über mehrere Monate Beweise zu diesen Vorwürfen gesammelt. In insgesamt 19 Ortschaften, im Donbass, Charkow und Nikolaev und Mykolaiv sollen Angriffe aus dem Wohngebiet gestartet worden sein. Zivile Gebäude nutzten die Soldaten, um sich zu verschanzen.
AUF tkp.at ist ein Artikel darüber erschienen - auch der Original-Bericht von Amnesty.
Das ist wohl schwarzer Humor, wenn man die Verschleppten als Flüchtlinge bezeichnet.