Forum - Ukraine-Protest nach Polizeiseminar

 
DIELiz

als ob es keine anderen Sorgen geben würde

Weite Kreise zieht ein Ukraine-Seminar der Wiener Polizei, bei dem russische Aktivisten zu Wort gekommen waren.

Der ukrainische Botschafter in Österreich, Wassyl Chymynez, fordert von Landespolizeidirektor Gerhard Pürstl eine öffentliche Entschuldigung. Chymynez hatte bereits am Mittwoch bei einem regelmäßig stattfindenden Austausch mit einem hochrangigen Beamten des österreichischen Außenministeriums die interne Fortbildungsveranstaltung der Wiener Polizei kritisiert.

„Seitens des Außenministeriums wurde klar und unmissverständlich festgehalten, dass die im Rahmen der Veranstaltung von einzelnen Vortragenden getroffene Aussagen in keiner Weise der Haltung der Republik Österreich entsprechen“, erklärte eine Sprecherin des Außenamtes auf APA-Anfrage. Das Innenministerium sei vom Protest des ukrainischen Botschafters informiert worden, berichtete sie. Der Dachverband KSORS bedauerte, dass die österreichischen Medien seiner Meinung nach einseitig negativ auf die Veröffentlichung der Videoausschnitte reagiert hätten.

Das Seminar sei ausgewogen gewesen und habe verschiedene Standpunkte präsentiert, was dem Geist der Demokratie entspreche. auch wurde die Kritik an einem Plakat der Wirtschaftskammer erneut angeprangert und als „wirklich interessant für die Direktion Staatsschutz und Nachrichtendienst im Sinne von Volksverhetzung“ bezeichnet.

mehr Info: wien.orf.at/stories/3167929/

Zuletzt bearbeitet von DIELiz am 06.08.2022 um 07:24 Uhr

Lara1

Und wieder "die Ukraine fordert".

Haben die sich schon einmal für etwas bedankt?

MaryLou

Ich frage mich schon langsam was da wirklich los ist? Was wollen die Ukrainer bzw. deren Volksvertreter? Anscheinend gilt nur ihr Wahrnehmen und Nichts anderes. 

Entschuldigung?