Rot- und Roseweine aus den deutschen Anbaugebieten Rheinhessen und Württemberg könnten bald zu hochprozentigem Alkohol gebrannt und dann etwa für Desinfektionsmittel genutzt werden.

Die EU-Kommission in Brüssel habe einem deutschen Antrag auf Krisendestillation zugestimmt, erklärte das rheinland-pfälzische Weinbauministerium gestern. „Ziel ist es, das bestehende Überangebot an Rot- und Roseweinen abzubauen und den Markt zu entlasten.“

 

„Um Wettbewerbsverzerrungen zu vermeiden, darf der durch diese Destillation gewonnene Alkohol ausschließlich für industrielle Zwecke, zum Beispiel Desinfektionsmittel oder Energie genutzt werden“, erklärte das Ministerium weiter – nicht aber für Getränke oder Lebensmittel.

orf.at/stories/3436862/

Wer gehofft hat, daß Schnaps billiger wird, wird also enttäuscht werden