"Die Menschen" sind nicht besser oder böser geworden. Nicht im Wohlstand sondern bei großer Armut werden Menschen eher kriminell, wie man aus Elendsvierteln weiß.
Dass sich früher alle gegenseitig geholfen haben ist eine Verklärung. In der NS Zeit gabs mehr als genug Denunzianten, die andere verraten haben und so sogar dafür sorgten, dass diese Nachbarn ins KZ kamen. Es gab aber auch welche, die andere versteckt haben und ihnen das Leben retteten. Auch in den Dörfern ging es früher oft sehr rau und schrecklich zu. Da habe ich schon einiges von Zeitzeugen gelesen. und gehört.
Ich lebe lieber im Heute

Man liest jeden Tag von Übergriffen gegen Rettungsdienste, von Aggressionen gegen die Polizei und ständig von Schlägereien von ganzen Personengruppen. Unsere Welt ist gewalttätiger geworden.
Ich frage mich woran das liegt. Trifft da die Vermutung zu:
in der Not halten die Menschen zusammen. Leben sie im Wohlstand, schlagen sie sich die Köpfe ein?
Ich brauche mich nur an meine Elterngeneration erinnern. Damals war Kriegsende und man musste um seine Existenz kämpfen. Da halfen sich dann die Menschen gegenseitig, die Nachbarschaftshilfe hatte eine hohe Bedeutung. Heute existiert zumindest in der Stadt kaum mehr eine Nachbarschaftshilfe.