Ich kenne auch einen jungen Menschen, also 25 Jahre, welcher sich in den letzten Jahren durch Hormone und Operationen von einem Mann zu einer Frau umwandeln ließ. Finde dies okay, wenn diese Person dies so will.
Forum - Trans-Personen
Jeder, wie er halt meint.
In der IT würde ich sagen, bevor ich die Hardware tausche bringe ich erst die Software in Ordnung. Hilft meistens. Oder übersetzt: wenn der Körper und der Geist nicht übereinstimmen wäre eine psychische Therapie eventuell auch hilfreich.
Diese Menschen machen auch meistens Psychotherapien. Zusätzlich bzw. im Vorfeld. Aber Psychotherapie bedeutet nicht, dass man jemanden umprogrammiert.
Vielmehr würde ich auch eine Psychotherapie empfehlen, wenn man schwer akzeptieren kann, dass es Trans Personen gibt. Man weiß, wenn jemand etwas besonders vehement ablehnt, steckt eine Abwehr dahinter. Bedeutet, man muss eigene Tendenzen in diese Richtung abwehren, in dem man es besonders stark ablehnt. Bei Männern, die sich besonders über z.B. Homosexuelle aufregen bzw. das als abnormal empfinden kann man davon ausgehen, dass eigene homosexuelle Tendenzen verleugnet und abgewehrt werden. Hier wäre eine Therapie hilfreich.
Eine Freundin hatte vor Jahren eine Beziehung mit einem Mann, der lieber eine Frau gewesen wäre und auch so gefühlt hat. Dabei hat der sehr männlich ausgesehen, hat damit eben auch nichts zu tun. Aber das war für mich auch zunächst eigenartig. Er war ein total liebenswürdiger Mensch. Er hat sich allerdings die Strapazen von Operationen und Hormonen etc. nicht antun wollen.
Wir Menschen gehören ja zur Gattung der Säugetiere und da gibt es überall diese "Varietäten". Nur trägt die Natur dazu bei, dass diese Gene nicht weitergegeben werden. Ein Männchen (oder Mann) kann nun mal nicht schwanger werden und ein Kind gebären, umgekehrt ist es genauso. Nennt man auch natürliche Selektion. Warum müssen nun wir Menschen die Natur "korrigieren" wollen?
Das ist sicher ein großer innerliche Kampf. Oft weiß man ja gar nicht was diese Gefühle bedeuten sollen.
dieser innere kampf sollte meiner meinung nach auch privat ausgetragen werden. noch vor wenigen jahren hörte man über dieses thema sehr wenig, weil es großteils in der privatsphäre gehalten wurde. heutzutage denken kinder schon darüber nach, ob sie eh ein bub bzw mäderl sein wollen, weil das thema von allen seiten daherkommt.
Meinetwegen kann ein Mann den ganzen Tag im rosafarbenen Dirndl herumlaufen solange er mich nicht persönlich nervt und ich mich anpassen muss.
Die Anzahl dieser Menschen die mit ihrem Geschlecht nicht zufrieden sind und sich umwandeln möchten dürfte nicht einmal Promillewerte betragen, von Zehntausend vielleicht einer. Aber es wird ja jetzt in unserer Gesellschaft aufgebauscht, dass man meinen müsste, mehr als die Hälfte der Menschen wären lieber was anderes.
Man darf heutzutage keinen Brief mehr schreiben, ohne als Anrede sämtliche Variationen zu verwenden. Bei Stellenausschreibungen muss m/w/d angegeben werden. Fehlt ein Buchstabe, dann fühlt sich der Betreffende ausgegrenzt und klagt wegen Diskriminierung.
Dabei gibt es genügend andere Probleme, wie beispielsweise die Armut, Wohnungsnot und Menschen nicht wissen, wie sie heute satt werden. Da könnten sich die ganzen Kasperl, die sich für diese Genderei so einsetzen, nützlich machen. In Europa herrscht ein Krieg, die Menschen denen die Raketen um die Ohren fliegen werden sich kaum Sorgen machen was sie nun sind oder sein möchten.
Ich habe den Eindruck, dass es in unserer Gesellschaft viel zu viele Menschen zu gut geht und dann sich spinnerte Gedanken machen. Ich bin in der Nachkriegszeit geboren und aufgewachsen, da hatte man andere Sorgen. Dass man was zum Essen hat, eine Wohnung und eine Arbeit.
Also ich kann da nur sagen daß ich dagegen bin wenn sich Leute und innen mit sowas beschäftigen weil meine Ururgroßmutter hätte dafür keine Zeit gehabt ! Die hatte andere Sorgen zum Beispiel welche Farbe haben die Vorhänge von den Nachbarn ? Und KaTerchen kennt sich voll aus mit Darwin . das gab's schon mal in der Geschichte !
Personen, die sich fremd in einem Körper fühlen und sich schlussendlich einer Umwandlung unterziehen, haben einen großen Leidensdruck hinter sich, angefangen von ihrer Kindheit. Dazu habe ich Dokus mit Betroffenen gesehen. Die Leute wissen gar nicht, was sie mit ihrer Ignoranz und tlw auch Häme anrichten.
Wie aufwändig die Eingriffe sind und was Menschen bedenken sollten, kann man nachlesen im "Focus".
Die Zahl der operativen Eingriffe ist in den letzten Jahren gestiegen, weil GsD auch die gesellschaftliche Akzeptenz stieg.
Zuletzt bearbeitet von Pesu07 am 19.08.2023 um 05:21 Uhr