Ehrlich gesagt wundert mich das gar nicht . Diese egoistischen Typen, die da raufrennen und alles vermüllen nützen die Sherpas wahrscheinlich generell aus. Gut, dass das mal thematisiert wird, wie das dort läuft.
Forum - Tod eines Sherpas
Ich war ja nicht nur wegen des Betragens der Bergsteiger fassungslos, sondern auch von der Anzahl, die sich da Tag für Tag auf den K2 begibt. Ist ja schon Massentourismus.
littlePanda, dass es so viele Bergsteiger an einem Tag sind liegt daran, dass es wetterbedingt nur kurze Zeitfenster für eine Besteigung gibt. Die möglichen Tage beschränken sich auf ein paar Monate außerhalb der Monsumzeit und da geht es auch nicht jeden Tag. Deswegen der große Andrang an wettermäßig passenden Tagen.
Ein Verbrechen ist das. Schreckliche Bilder die den Sherpa beim Sterben zeigen. Ein einziger wollte ihm helfen.
Dass es solche Menschen gibt!
Ich habe diese furchtbaren Bilder im Fernsehen gesehen. Dieses egoistische Verhalten widerspricht dem Bergsteigerkodex und jeder Einzelne, der da vorbeigegangen ist, soll diese Schande sein Leben lang tragen!
Da zählt es nicht, dass das eine Ausnahmesituation ist. Ein Menschenleben zählt mehr als jeder Gipfelsieg!
Diese Bergsteiger die achtlos an dem Verunglückten vorbei gingen sollten identifiziert werden und dann aus sämtlichen Alpinen Bergsteigervereinen ausgeschlossen werden. Keiner von denen denkt darüber nach, dass er selbst in eine Notlage kommen kann.
Ich befürchte, dass diese Menschen straffrei ausgehen werden. Ob es in Pakistan den Straftatbestand der unterlassenen Hilfeleistung gibt ist fraglich.
Katerchen, danke für Deine Erklärung 
Aber trotzdem finde ich diese Anzahl an Bergsteigern schon heftig.
Daß die Bergsteiger wohl straffrei ausgehen werden, damit hast Du vermutlich recht. Ich wäre in dem Fall für eine virtuellen Pranger, in dem die Namen veröffentlicht werden.
Unvorstellbar egoistisches Verhalten von sogenannten „Bergsteigern“.
Am K2, dem zweithöchsten Berg der Welt, wurde ein Träger nach einem Sturz hoch oben zurückgelassen, er starb kurz darauf. Aussagen und durch Videos belegt waren während dieser Situation mehrere Bergsteiger auf diesem Weg und sind einfach über ihn drübergestiegen, statt dass sie dem Verunfallten geholfen hätten.
Ein Tiroler Bergsteiger wird folgendermaßen zitiert: „Er ist dort elendig verreckt. Es hätte nur drei, vier Leute gebraucht, ihn runterzubringen“.
Die früher vorhandene Solidarität unter Bergsteigern ist einem brutalen Egoismus gewichen. Wir haben früher auch schon einmal eine Hochtour abgebrochen, um einen anderen Bergsteiger zu helfen. Da braucht man erst gar nicht nachzudenken, es ist eine Selbstverständlichkeit.
So etwas macht mich fassungslos.
Nachtrag: es sollen rund 70 Bergsteiger gewesen sein, die ihn liegen gelassen haben.
Zuletzt bearbeitet von Katerchen am 10.08.2023 um 15:01 Uhr