Forum - Tierhalterin beklagt sich als „Opfer“

 
Katerchen

Die Tierhalterin, deren Kampfhund letztes Jahr im Oktober eine Frau nahe Linz zerfleischt hatte und zu 15 Monaten verurteilt wurde, sieht sich nun als „Opfer“ der Gesellschaft und der Medien.

Ihre Aussage ist: "So schrecklich dieser Unfall auch für die Familie, Freunde, Bekannten und Nachbarn von der Verstorbenen war, rechtfertigt es nicht, was mit uns gemacht wurde. Wir haben alles verloren, wofür wir gelebt haben. Unser Zuhause, unser Ansehen, unsere Hunde".

Meint sie vielleicht, der Alltag würde wie bisher so weitergehen? Das Opfer hat auch alles verloren, sogar das Leben.

hertak

Ja, diese Leute begreifen es nicht - weil sie einfach egoistisch sind. Es wäre nicht so viel passiert, hätten die Hunde Beisskörbe getragen. Hunde reagieren nun einmal auf Geräusche viel stärker als der Mensch. Ich war vor ein paar Jahren mit meinem Sohn auf dem Markt einkaufen, mein Sohn hat Rollschuhe getragen und bei jedem Schritt hat es "klack" gemacht, für menschliche Ohren kaum ein Problem, aber für den Hund, der auch auf dem Markt war, ein Wahnsinnsgeräusch: Mit Karacho ist er auf meinen Sohn los, aber hat einen Beisskorb getragen, daher war nur der Abdruck des Beisskorbes auf seinem Bein. Weh getan hat es trotzdem!

Jasmin4you

Schrecklich finde ich, daß man keine Einsicht. Was gibt es denn schlimmeres als wenn man vorzeitig sein Leben verliert? Diese Einstellung ist doch nur krank.

MamaMiau

Das Mitgefühl der Dame ist ja berauschend. Ein Mensch ist gestorben, auf grausame und bestialische Art und Weise. Nur ein Psychopath findet danach solch furchtbare Worte.

Maarja

Das ist unglaublich wie sich manche Menschen nur immer um sich selbst drehen. Kein Hund wird von einem Augenblick zum anderen zu einem "Monster". Da gab es bestimmt schon viele Momente, die die Besitzer hätten warnen müssen 

littlePanda

15 Monate sind für diese Tierhalterin viel zu wenig. Ihr selbstverschuldest Schicksal mit dem unverschuldeten Tod eines Menschen zu vergleichen, da kann man nur fassungslos den Kopf schütteln

Maarja

Allein das Wort "Unfall" zeigt ja, dass hier keinerlei Einsicht vorhanden ist. Gut, wenn sie keine Hunde mehr hat

Katerchen

Warum sich über diese Person wundern? Diese Einstellung passt doch haargenau auf solche Menschen die sich einen Kampfhund zulegen müssen.

Silviatempelmayr

Sie sollte wohl einsichtiger sein, dann hätte sich vieles wohl vermeiden lassen. Da habe ich kein Mitleid. 

Billie-Blue

 Personen, die sich unbedingt einen Listenhund zulegen müssen und  geradezu auf eine solche Rasse bestehen, es genießen, wenn sich andere auf der Straße fürchten ( schon oft erlebt) sind wahrscheinlich wirklcih nicht  ganz dicht. Wenn sie sich als Opfer sieht, ist es so wie bei Gewaltverbrechern, die sich  selbst für ihr verpfuschtes Leben bemitleiden und sich als Opfer fühlen. Ein Fall für den Psychiater.

 

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