Forum - Strafe verbüsst, und dann?

 
elisaKOCHT

würdest Du eine Partnerschaft mit einem Ex-Häftling eingehen? nur wenn "er/sie/es" kein Gewaltverbrechen verübt hat, garnicht, oder.... ?

Würdest Du Vorbehaltlos einen Arbeitsplatz anbieten?

Zuletzt bearbeitet von elisaKOCHT am 30.07.2019 um 14:45 Uhr

AllBlacks

@Job
es kommt auf die Art des Verbrechens an und dann natürlich ob der/die ins Team passt (fachliche Eignung vorausgesetzt)

@privat

ebenfalls die Art des Verbrechens (bei einem Mörder täte ich mir schwer)

cassandra

Schwierige Fragen, da kommt man ganz schön in die Zwickmühle. Je schwerer/gemeiner das Verbrechen, desto größer wäre die Hemmschwelle. Aber ich muss auch sagen, dass ich mir schwer tu', weil ich noch niemand kenne, der das hinter sich hat.

Zwiebel

Gegenfrage: Woher soll ich wissen, ob jemand eine Straftat verübt hat? Ich habe von meinen Partnern und Freunden noch nie einen Strafregister-Auszug verlangt und selbst wenn, unterliegen Einträge darin nach einiger Zeit der Tilgung. 

snakeeleven

Ich sehe das nicht so wie Gabriele. Ich habe in meinen aktiven Berufsleben öfter den Arbeitsplatz gewechselt und musste noch NIEMALS ein Polizeiliches Führungszeugnis vorlegen.

Martina1988

Ich würde sagen, das kommt alles ganz auf die Straftat an. Bei einem Gewaltverbrechen hätte ich kein gutes Gefühl... Ich musste bei einer Arbeit ein polizeiliches Führungszeugnis vorlegen, die anderen Stellen haben kein Führungszeugnis verlangt.

hannevg

je "verantwortungsvoller" der Job ist, desto mehr an Überprüfung vor der Einstellung. Ist doch ganz normal.

Doch war das nicht die Frage die Antwort darauf sehe ich wie AllBlacks und die Überlegungen von Martina1988 und Gabriele gehn in meine Richtung. Ich habe da eine sehr, sehr niedrige Hemmschwelle