Auf alle Fälle waren die Steinböcke ganz bestimmt schon vor den Menschen in der Wand. Hoffentlich fällt den Jägern nicht ein das zu ändern.
Forum - Steinböcke im Weg: Klettergruppe geborgen
Ja da werden wir ganz bald neben Problem-wölfen und -kühen auch von Problemsteinböcken lesen u irgendwer wird darauf drängen endlich schiessen zu dürfen
-sarkasm off-
Ich hoffe das es nicht ausartet und dann auch noch die Murmeltiere den Wanderer oder Bergsteiger attackieren.
Ich glaube aber, die Steinböcke haben bei den Klimaklebern Anschauungsunterricht genommen und blockieren Kletterrouten.
Wahnsinn - die wilden Alpen.
Apropos "umkehren". Man kann jeden Klettersteig in beiden Richtungen gehen, also im Normalfall auch umdrehen. Eine etwas merkwürdige Geschichte, Steinböcke sind Fluchttiere. Ich bin viel klettern gewesen, aber näher als 50 Meter bin ich noch keinem Steinbock gekommen. Vermutlich haben die sich etwas übernommen und brauchten einen Grund für eine Rettung. Für den Hochjoch-Klettersteig braucht man viel Erfahrung und Kondition, je nach Route ist man bis zu 5 Stunden unterwegs.
Zuletzt bearbeitet von Katerchen am 09.08.2024 um 00:51 Uhr
Ich hoffe, daß die Kletterer diesen Einsatz bezahlen müssen, denn auf die Möglichkeit umzukehren muß man immer achten, wenn man in den Bergen rumklettert.
Die Steinböcke haben nur ihr Revier verteidigt. Mit so etwas miss man in den Bergen immer rechnen.
Ich habe auch schon daran gedacht dass es ihnen zu mühsam war abzusteigen. Es ist viel einfacher die Rettungskette in Gang zu setzen.
Steinböcke haben kein Revier das sie verteidigen müssen. Wenn was eindringt dann flüchten diese Tiere.
Wenn die Tiere beim Eintreffen des Hubschraubers geflüchtet sind, warum sind dann die Klettersteiggeher nicht weitergegangen? Der Weg war dann doch frei.
Wenn es sich wirklich so zugetragen hat, hat wenigstens das Kitz etwas gelernt: Menschen sind auch nur Rindviecher und man braucht keine Angst vor denen zu haben. 😁😁
Da hatten die Bergsteiger doch ein schönes Erlebnis. Erst Steinböcke aus nächster Nähe und dann noch ein Hubschrauberflug
gefunden auf: https://vorarlberg.orf.at/stories/3268351/
Die Steinbockgeiß und ihr Kitz verharrten am Mittwochvormittag im Hochjoch-Klettersteig in Schruns, in dem die vier befreundeten Kletterer aus Spanien, Italien und den Niederlanden unterwegs waren.
Die Tiere ließen sich von den Alpinisten nicht verscheuchen und verharrten auf dem Weg. Auch Umkehren kam für die Gruppe nicht in Betracht, eine Umkehr an dieser Stelle sei zu gefährlich gewesen. Ein Ausweichen sei den Kletterern ebenfalls nicht möglich gewesen.
Nach einiger Wartezeit setzten die Freunde einen Notruf ab. Beim Eintreffen des Polizeihubschraubers war das Steinwild immer noch im Steig, flüchtete aber, als sich der Hubschrauber näherte. Die vier Kletterer wurden mittels Tau aus dem Steig geborgen.
Wer bekommt die Rechnung für den Hubschrauber, die Kletterer oder die Steinböcke?