Diese komische Diskussion gibt es doch erst seit Corona. Wen hat bitte vorher interessiert, was irgendwelche Leute zu den wissenschaftlichen Erkenntnissen auf verschiedenen Gebieten sagen oder glauben? Welcher Wissenschaftler hat sich je darüber Gedanken gemacht, was Leute, die sich mit seiner Forschung überhaupt nicht auskennen, zu seinen Forschungsergebnissen sagen? Man hat über wissenschaftliche Themen mit Kollegen geredet und nicht mit der Mitzi Tant oder dem Karl Onkel, die das alles ohnehin nicht verstehen.
Ich finde so eine Studie geht ins Leere. Ist ja logisch , kann eine Bevölkerung ohne wissenschaftlcihes Wissen die Erkenntnisse nicht selbst richtig beurteilen. Dafür gibts ja dann Ärzte, Biologen, Physiker, Psychologen, die das übernehmen.
Interessanter wäre eine Studie über Wissenschaftler mit Fachwissen, die als Zweifler auftreten und Bewiesenes in Frage stellen.
Klimakrise, Impfstoffe, Gentechnik – oft gibt es in der Bevölkerung sehr unterschiedliche Meinungen zu wissenschaftlichen Erkenntnissen, auch wenn diese eindeutig und gut belegt sind. Ein britisches Forschungsteam ging der Frage nach, warum das so ist, und stellte fest: Menschen mit stark ausgeprägter Meinung neigen dazu, das eigene Wissen zu überschätzen.
Um eine starke Meinung zu haben, müsse man fest an sein Wissen über die grundlegenden Fakten glauben. Tatsächlich vorhanden ist dieses Basiswissen aber nicht zwingend: Wie die Analyse bestätigt, verfügen gerade jene, die sich am negativsten zu einem Forschungsbereich äußern, tendenziell über wenig Wissen zum Thema.
Quelle: ORF und hier geht es zur Studie: https://journals.plos.org/plosbiology/article?id=10.1371/journal.pbio.3001915