Forum - Sprache in Zeiten der Pandemie

 
Maarja

Zu den ersten Worten meines Enkelkindes gehörten Mundschutz und Lockdown. Insgesamt gibt es eine ganze Vokabular-Sammlung der Pandemie: Gamechanger, freitesten, systemrelevant, Hamsterkäufe, Kontakterfassung, Inzidenz, Kontaktbeschränkung, Wellenbrecher, Omikron, Quarantäne, Epidemische Lage. Fällt Euch noch etwas ein?

Silviatempelmayr

Ich will gar nicht nachdenken welche Worte durch die Pandemie oft eine ganz negative Bedeutung bekommen haben. 

Pesu07

Contacttracing, 2G plus, 3G-Nachweis, MNS, Deltavariante, Querdenker, Abstandsgebot, Booster, COVID-19-Leugner, Impfverschwörer, Impfgegner, PCR-Test, Antigentest, Quarantänepflicht, Onlineunterricht, Homeoffice, Teleworking usw. 

Da gibt es noch sooo viele

Billie-Blue

Nicht dein Ernst, das arme Kind

Hier einige Wörter, die mir einfallen, die es auch vorher gab, aber jetzt viel öfter verwendet werden: . Ausgangssperre, Verschärfungen, Nachschärfungen, Solidarität, Spaltung, Soziale Distanz, Hetze, Zusammenhalt, Wogen glätten, Lügenpresse, Meinungsfreiheit, Studien, Statistiken, Experten, Virologen, Freiheit, Zwang, Pharmakonzerne, Geschmacksverlust, Notzulassung, Pockenimpfung, Endemie, Immunsuppressierte, Vorerkrankte, Schwurbler, Vollimmunisierte, Kontrollen, Sperrstunde, Nebenwirkungen, Impfschäden, und viele mehr.

Maarja

Da kommt ja eine stattliche Sammlung zusammen. Dass es so viele werden hätte ich nicht gedacht. Vielen Dank! Die Wörter sind, glaube ich, noch das wenigste unter dem Kinder leiden. 

Familienkochbuch

mir fällt noch die Ghettofaust ein. wäre mir früher nie eingefallen, jemanden so zu grüßen.

Eine Teamsitzung ist heutzutage auch etwas, das auf MS Teams stattfindet und nicht im Besprechungszimmer.