Eigentlich sollte doch gesagt werden, daß die Österreicher im Vergleich zu anderen EU-Ländern sehr wenig pfuschen. Ähnlich wenig Schwarzarbeit gibt es nur in Holland und Luxemburg.
Wenn der Staat nicht so viel Geld beim Fenster rausschmeißen würde, wäre es eventuell leichter für manche, offizielle Firmen zu beschäftigen.
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Fast 8 Prozent des Bruttoinlandsprodukts werden in Österreich jährlich an der Finanz vorbeigeschleust. Für 2026 rechnet ein Ökonom noch mit einer Steigerung. Trotzdem ist die heimische Schattenwirtschaft im EU-Vergleich gering.
Im heurigen Jahr wird die Schattenwirtschaft in Österreich noch einmal zulegen, erwartet Friedrich Schneider von der Kepler Universität Linz. Er rechnet mit einem Plus beim Pfusch von 4,5 Prozent gegenüber 2025.
Auslöser seien die schwache Konjunktur und die geplanten Budgetkonsolidierungs-Maßnahmen. Im Vorjahr lag der Zuwachs bei 4,8 Prozent. Innerhalb der EU seien heuer voraussichtlich Luxemburg und Österreich die beiden Länder mit der geringsten Schattenwirtschaft.
Der Sektor Baugewerbe und Handwerksbetriebe (inklusive Reparatur) hat den größten Anteil an der Schattenwirtschaft mit ca. 39 Prozent. Im Jahr 2026 werden in Österreich in diesem Bereich der Schattenwirtschaft 16.364 Millionen Euro umgesetzt, es folgen die sonstigen Gewerbebetriebe und haushaltsnahen Dienstleistungen mit 17 Prozent Anteil.