Forum - Signa-Pleite: So viel sollen Gusenbauer und Riess-Hahn jetzt zurückzahlen

 
jowi59

gefunden auf oe24.at

Die Signa-Development-Insolvenzverwalterin Andrea Fruhstorfer fordert die Vergütung der Aufsichtsräte für die Jahre 2022 und 2023 zurück. Es geht um Gagen in Millionen-Höhe.

Betroffen sind unter anderem Ex-SPÖ-Bundeskanzler Alfred Gusenbauer (488.000 Euro), die ehemalige Vizekanzlerin und heutige Wüstenrot-Chefin Susanne Riess-Hahn (218.000 Euro) und der frühere RBI-Chef Karl Sevelda (308.000 Euro), schreiben die "Salzburger Nachrichten" (Montag) mit Verweis auf den Zwischenbericht der Masseverwalterin.

Auch bei der Signa Development lautet der Vorwurf, es sei bereits im Frühjahr 2022 erkennbar gewesen, dass die Gruppe zahlungsunfähig war, aber nichts unternommen worden.

Diese Insider haben doch lange schon bemerkt, daß da einiges nich passt.

Die Aufsichtsräte werden ja dafür gut bezahlt, daß sie da mitmischen.

Silviatempelmayr

Da bin ich echt gespannt ob auch wirklich aufgedeckt werden kann wo das ganze Geld so hingeflossen ist.  

littlePanda

Da fragt man sich ja grundsätzlich schon, warum und wofür diese Menschen so viel Geld bekommen haben. 

MaryLou

Das freut mich außerordentlich, dass auch diese netten Expolitiker zur Rechenschaft gezogen werden. 

Normalerweise müssten sie auch angezeigt werden, Geld zurück ist zu wenig🤬. 

Katerchen

Das ist nur konsequent, wenn diejenigen die die Aufsicht hatten und nichts gesehen haben ihr Honorar zurück bezahlen.

Bei solchen Berichten fragt man sich, ob Aufsichtsräte überhaupt einen Sinn machen. Der Posten im Aufsichtsrat als „Austragsstüberl“ für ausgediente und verschlissene Politiker.

Billie-Blue

Ich vermute, weil  Expolitiker, vor allem Exkanzler über enorme Netzwerke verfügen. Und somit kann man  über  Politiker lukrative Geschäftskontakte knüpfen . Offensichtlich sind diese Expolitiker ihr Geld wert ( gewesen).

Zuletzt bearbeitet von Billie-Blue am 25.02.2025 um 13:59 Uhr

moga67

Würde ich für gerecht halten, wird aber wahrscheinlich schwierig bis unmöglich werden.

Finde es auch immer wieder sehr eigenartig, wie schnell Ex-Politiker in der Privatwirtschaft Top-Positionen bekommen.