ja, das sagen sich unsere Discobesitzer etc. auch schon seit März 
Forum - Schweinepreis fällt um 20 Cent pro Kilo
Die Schweinebauern sind wirklich nicht zu beneiden. Kann nur für euch hoffen, dass der Preis bald wieder so ist, dass ihr auch gut leben könnt, zumal der Schweinepreis ja erst kurzem im Keller war.
Da ich aus Prinzip kein Schwein esse, betrifft mich das nicht. Wenn ich Bauer wäre und bekomme zu wenig, würde ich umsatteln auf etwas, das mehr einbringt. Das verstehen leider viele Landwirte auch nicht, dass sie wegen der Klimaveränderung andere Sorten anbauen müssen, um keine Ernteausfälle zu haben.Heute müssen alle Berufsgruppen flexibel sein. Es gibt keine Garantie, dass man für seine Leistung genug bezahlt bekommt, in keinem Job. Viele müssen demnächst sogar umziehen, um Geld zu verdienen.
Wir haben aber auch in unsere Stallungen einiges investieren müssen, da es sehr strenge Vorgaben gibt zum Tierschutz. So leicht kann man nicht umsatteln als Bauer. Ich kann in meinen Schweinestall keine anderen Tiere halten.
Also da will ich jetzt von Billie-Blue eine genaue Erklärung wie das in der Tierhaltung funktionieren soll. Ställe für Vollerwerbsbetriebe kosten ja nach Tierart 300.000.- bis 500.000,- oder mehr. Um überhaupt einen Ertrag damit zu erwirtschaften muss man 20-30 Jahre Tiere drinn haben. Und jede Umstellung kostet zusätzlich. Sorten werden ständig neue angebaut, dass sieht man alleine an den Taferl neben den Feldern, nur wenns nicht regnet oder ein Hagel kommt, bringt die neue Sorte auch nichts.
Da ich kein Bauer bin, kann ich fachlich nicht mitreden. Dazu fehlt mir die Ausbildung. Was mich bei allen Erzeugnissen interessiert, ist die Frage: mit welchem Recht verdienen die Konzerne mehr, als die Erzeuger?
Ich kaufe aus Prinzip direkt beim Bauern.
Zuletzt bearbeitet von Lara1 am 13.09.2020 um 20:58 Uhr
Natürlich geht das wieder auf Kosten des kleinen Produzenten, der Bauer erhält weniger für sein produkt und DER HANDEL VERDIENT WIEDER MEHR
Da sich der österreichische Schweinemarkt immer am deutschen orientiert fällt auch bei uns der Preis für Schweinefleisch in den Keller. Ab Mittwoch gelten die neuen Preise, das heisst wer seine Mastschweine vorher nicht mehr verkaufen kann bekommt pro Kilo um 20 Cent weniger. Das sind bei einem Schwein mit 90 Kilo € 18,--. Im Handel und im Gastrobereich wird sich beim Preis nicht viel ändern. Und wer verdient jetzt so richtig an der Krise, die von einem Wildschwein mit der afrikanischen Schweinepest ausgelöst wurde? Die Schlachtbetriebe steichen wohl das meiste ein. Ich will echt nicht jammern, aber das ist schon eine Frechheit, wie seht ihr das?
Zuletzt bearbeitet von Silviatempelmayr am 12.09.2020 um 21:58 Uhr