Hitze und der Klimawandel bewirken es: Laut einer Studie werden Meeresbewohner immer kleiner. Dabei handelt es sich nicht um ein vorübergehendes Phänomen.

Laut einem Bericht der internationalen Studie wurde ein Muster identifiziert, das die heutige Erderwärmung nachweist und ein deutliches Warnsignal für bestimmte Lebewesen darstellt. Konkret geht es in den Ergebnissen der Studie um Meerestiere wie Muscheln, Krebse oder Fische. An ihnen sei deutlich zu erkennen, dass die immer weiter steigenden Temperaturen Auswirkungen auf das Leben haben.

Der Analyse der Daten zufolge konnte nachgewiesen werden, dass die Tiere auf Umweltkrisen reagieren. Das bestätigte eine Wissenschaftlerin e: „Wir beobachten dieses Phänomen in sehr unterschiedlichen Tiergruppen, von Zwergwuchs in einzelnen Arten bis hin zu einer Dominanz kleinerer Arten in ganzen Lebensgemeinschaften. Er ist ein deutliches Zeichen dafür, dass Ökosysteme unter Stress stehen.“ Bei dem Phänomen, das mit den Universitäten Wien und Lille beobachtet haben, handelt es sich um den sogenannte „Lilliput-Effekt“, durch den Meeresbewohner aufgrund der Erderwärmung schrumpfen. (nordbayern.de)