Forum - Sberbank-Ausfall kostet Österreichs Banken 913 Millionen Euro

 
Petersilienschnecke

Alle Banken in Österreich müssen für den Ausfall der Sberbank Europe geradestehen.
Der Einlagensicherungsfall ist eingetreten.
Bezahlt werden muss innerhalb von zehn Tagen.

Dass diesmal nicht nur die ESA, sondern alle Banken in Österreich für die gesicherten Sberbank-Einlagen einstehen müssen, liegt daran, dass die Sberbank Europe zum sogenannten "gesonderten Rechnungskreis" gehört. Die ESA ist allerdings für die operative Umsetzung zuständig.

In welcher Größenordnung die einzelnen Sicherungssysteme zahlen müssen, ergibt sich laut ESA-Chef Stefan Tacke aus den "gedeckten Einlagen der jeweiligen Mitgliedsinstitute zum 31.12.2021." Daraus lasse sich eine ungefähre Verteilung der Last von 40 Prozent für die ESA, 36 Prozent für Raiffeisen und 24 Prozent für die Sparkassen ableiten, so Tacke zur APA.

Nach dieser Aufteilung müsste die ESA demnach in etwa 365 Millionen Euro berappen, das Sicherungssystem der Raiffeisengruppe müsste für rund 273 Millionen Euro aufkommen und die Sparkassen-Gruppe für rund 219 Millionen Euro.

Um die notwendigen Beiträge ganz genau bestimmen zu können, müsse man aber die vollständigen Daten der Sberbank Europe abwarten.

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