Das Geld ist mir ehrlich gesagt egal. Ich setze die Masken auf, die ich habe , sie werden schon nicht vergiftet sein, nur weil sie nicht aus Österreich sind. Natürlich war der Betrug - es gilt die Unschuldsvermutung - nicht toll, aber für mich ist das Thema gegessen und ich mag wegen ein paar Euro nicht so einen Aufwand betreiben und von Kinz zu Kunz laufen, damit ich Geld zurückbekomme. Bei Großbestellungen verstehe ich es.
Im Skandal um die aus China importierten FFP2-Masken gibt es nun doch eine positive Wendung für Kunden. Der Modekonzern Palmers hat dem Druck von Konsumentenschützern nachgegeben und erstattet den Kunden nun ihr Geld für gekaufte FFP2-Masken von Hygiene Austria zurück. Im Vertrauen darauf, ein Qualitätsprodukt aus Österreich gekauft zu haben, haben viele Menschen einen wesentlich höheren Preis für den Mund-Nasen-Schutz bezahlt - bis zu 4,99 pro Stück. Anfangs hatte Palmers die Rücknahme der Masken eigentlich verweigert, mit der Begründung, dass das 30-tägige Umtauschrecht bereits abgelaufen sei.
Personen, die die Masken direkt in einer Palmers-Filiale oder im Palmers-Onlineshop gekauft haben, können diese dort nun aber retournieren und bekommen ihr Geld zurückerstattet. Dies brachte die Konsumentenschutzredaktion des ORF in Erfahrung und beruft sich dabei auf Informationen der Arbeiterkammer (AK) Wien.
"Nach unserer Intervention hat der Palmers-Kundendienst zugesichert, dass auf Wunsch das Geld erstattet wird. Diese kundenfreundliche Regelung begrüßen wird," erläuterte Gabriele Zgubic, Leiterin der Abteilung Konsumentenschutz der Arbeiterkammer (AK) Wien gegenüber dem ORF.
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Ich habe meine Masken nicht bei Palmers gekauft, sondern in verschiedenen Lebensmittelgeschäften, da bekommt man das Geld noch nicht zurück. Ich habe auch keine Kassazettel mehr.
Habe Ihr schon Geld zurückbekommen?