Forum - Rettung der AUA = Riesengeschenk an Lufthansa

 
Billie-Blue

Das Thema gabs zwar schon mal, aber trotzdem: Wir Steuerzahler machen der Lufthansa, welcher 100% der AUA gehören, das Riesengeschenk von 150Millionen Euro Steuergeld. Zusätzlich  300Millionen Euro Kredit, für den Österreich haftet. Macht insgesamt 450 MIllionen Euro, für die Österreich aufkommt. Die Lufthansa beteiligt sich mit nur 150 Millionen Euro.

Im Gegenzug hat unsere Regierung keine Gegenleistung ausgehandelt, also hat Österreich  kein Mitspracherecht und keine Gewinnbeteiligung, die haben die Aktionäre. Salzburg wird von der AUA nach 60 Jahren nicht mehr angeflogen, es gibt keine Kurzstreckenflüge Wien - Graz oder Wien - Klagenfurt.

Außerdem kündigt die AUA an, trotz Staatshilfe 1100 Stellen zu kündigen und die Löhne um 13% zu kürzen.

Es hagelt Kritik von unterschiedlichster Seite.

Der kleine Steuerzahler rettet einen Ausländischen Konzern, während heimische Betriebe durch die Finger schauen. Warum wird das Geld nicht in österreichische Betriebe investiert, hier geht es genauso um Arbeitsplätze?!

Die Regierung hat sich über den Tisch ziehen lassen.

Zuletzt bearbeitet von Billie-Blue am 19.08.2020 um 12:29 Uhr

Pannonische

Wie in vielen anderen Fällen auch. Aber meist wird darüber nicht berichtet

Raptor

Da hat mal jemand mitgedacht und traut sich, das auch öffentlich zu sagen. Respekt!!

Silviatempelmayr

Die sollen doch einfach die Flüge entsprechend teurer machen. Dann würden auch nicht alle soviel herumfliegen.

Iberon

Ich denke nicht, dass die Regierung sich über den Tisch ziehen hat lassen. Bei diesen Versagern ist einfach nicht mehr möglich. Manchmal glaube ich, es irgendwo niedergeschrieben das Österreich nur von Blindgängern regiert werden darf.