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Wie die Abteilung Strahlenschutz  des BMK informiert, können durch militärische Aktivitäten in dem Gebiet radioaktive Stoffe aus den oberen Bodenschichten aufgewirbelt werden, die vom Reaktorunfall in Tschernobyl im Jahr 1986 stammen. Dies führt vorübergehend zu erhöhten Messwerten in der Sperrzone. Eine Freisetzung radioaktiver Stoffe am Standort Tschernobyl wäre jedenfalls nur nahe des Freisetzungsortes von gesundheitlicher Bedeutung.

Für Österreich besteht keine Gefahr. Sehr geringe Mengen der freigesetzten radioaktiven Stoffe können über Luftströmungen nach Österreich gelangen und hier mit den sensiblen Messgeräten des laborgestützten Überwachungsnetzes nachgewiesen werden.

Der Bereitschaftsdienst der Abteilung Strahlenschutz verfolgt laufend die weitere Entwicklung.