Alle, die mit Lebensmittel werfen um einen Protest auszudrücken, sollten als Strafe mal für eine Zeit auf Nahrung verzichten müssen. Wenn sie Hunger verspüren kann man ja auf die weggeworfenen Lebensmittel verweisen. „Wenn du Hunger hast, dann esse doch die Tomaten die du geworfen hast“.
Woanders verhungern Menschen weil sie nicht genug zum Essen haben. Auch in unseren Staaten stehen arme Leute in der Schlange vor einer Ausgabestelle. In D heißt diese „Die Tafel“. Wie sie in Österreich heißen, weiß ich nicht. Dort sollten diese Narren mal für ein paar Monate arbeiten müssen.
Die Klimaaktivisten, welche derzeit Kunst mit Lebenmittel bewerfen, sorgen derzeit für viel Kritik .
Allerdings ist es nicht neu, dass Lebensmittel verwendet werden , um seinen politischen Protest auszudrücken.
In den 1960er Jahren gab es in der deutschen Frauenbewegung die ersten Tomatenwürfe.
Auch Torten und faule Eier eignen sich dafür.
Die Liste der Politiker, die beworfen wurden ist sehr lang.
Berühmtes Beispiel ist der " Eierwurf von Halle" im Jahr 1991, als der damalige BK Helmut Kohl in Halle (Saal)von wütenden Bürgern mit Eiern und Tomaten beworfen wurde.
Nicholas Sarkozy wurde mit Torte beworfen, auch Bill Gates wurde 1998 in Brüssel getortet.
Wolfgang Schüssel wurde 1999 an der Uni Wien mit Schwedenbomben beworfen, Hilmar Kabas (FPÖ) im Jahr 2000 mit einer Torte.
Der Schwedische König Carl Gustav wurde 2000 von einer 16 Jährigen mit einer Erdbeertorte attackiert, als Protest gegen die Monarchie.
Besonders gerne werden Tomaten verwendet, welche aufgrund ihrer Aerodynamik ein perfektes Wurfgeschoss sind und beim Aufprall am Zielobjekt aufplatzen und für eine Sauerei sorgen. Auch hier ist die Liste der Beworfenen lang.
Puddingattacken konnten sich nicht durchsetzen und waren bloß Einzelfälle.
Rechtlich gesehen handelt es sich um eine Beleidigung, u.U. um eine Tätlichkeit. Wenn der Angegriffene keine Anzeige erstattet, gibt es kaum Folgen für den Täter.