Forum - Pleitewelle in Deutschland

 
Lara1

Die Auskunftei Creditreform registriert im ersten Halbjahr so viele Firmenpleiten wie seit fast zehn Jahren nicht mehr. Dabei hat sich die Dynamik des Insolvenzgeschehens noch einmal deutlich verstärkt – und Besserung ist nicht in Sicht.

 

Die schwache Wirtschaftsentwicklung bei zugleich anhaltend hohen Kosten lässt die Zahl der Insolvenzen in Deutschland sprunghaft steigen. Rund 11.000 Firmenpleiten hat die Wirtschaftsauskunftei Creditreform für das erste Halbjahr 2024 registriert – so viele wie seit fast zehn Jahren nicht mehr.

Grund für diese Entwicklung ist vor allem die deutlich gestiegene Fallzahl bei Großunternehmen, also von Betrieben mit mindestens 250 Mitarbeitern. Sie hat sich der Statistik zufolge von 40 auf 80 verdoppelt und liegt damit „weit über dem normal üblichen Niveau der vergangenen Jahre“, wie es von Creditreform heißt. Prominenteste Fälle sind dabei die Warenhauskette Galeria Karstadt Kaufhof und der Reiseanbieter FTI-Touristik.

die WELT

 

jowi59

Das ist nicht nur in Deutschland so, auch in Österreich gibt es viele Pleiten von Firmen und Betrieben.

Manches ist vielleicht auch der verspätete Effekt nach den Coronahilfen.

Es wäre sicher nicht schlecht, wenn mehr im Inland gekauft würde und damit die Betriebe ausgelasteter sind.