Dumm nur, daß eine gewisse Partei eine Festung Österreich bauen will und die grad massiv Wahlen gewinnt. Ob sich da dann ausländische Pflegekräfte willkommen fühlen?
Forum - Philippinische Pflegekräfte: Wirtschaft für Zulassung
Ich finde es schon traurig das man im eigenen Land nicht genug Menschen findet die uns versorgen. Sprachprobleme gerade im Altersheim lässt die alten noch mehr vereinsamen.
Wenn der Pflegeberuf so belastend bleibt wie er ist, darf man sich nicht wundern, wenn man nicht genug Leute findet. Oder möchte jemand von uns seinen Kindern diesen Beruf anraten? Auf Versorgung pochen, aber erledigen sollen die Arbeit andere. Auch werden die Pflegekräfte vermehrt in den eigenen Herkunftsländern benötigt uns fehlen dort, wenn sie zu uns kommen.
Besonders schlimm, wenn ausländische Pflegekräfte dann auch noch angefeindet werden, weil sie vielelicht mit Akzent sprechen.
ES wird darauf hinauslaufen, dass man für Pflege viel Geld zahlen muss, und wer es sich nicht leisten kann und keine Angehörigen, die ihn pflegen, wird schlecht versorgt oder gar nicht.
Es sind bereits ausländische Pflegekräfte im Land und ohne diese würde es auch nicht mehr funktionieren.
Ich finde es einfach schade, dass gerade in diesem so wichtigen Bereich, von der Politik, einfach nur weiter gewurschtelt wird.
Kaum wer, der in diesem Bereich arbeitet, kann es sich vorstellen, dies auch bis 65 Jahren durchzuhalten.
Die Menschen, die jetzt in der Pflege sind, brauchen eine Perspektive!
Schwerarbeit zuerkennen, wäre eine davon!!
Ein Problem ist auch, daß es Leute gibt, die Pflegekräfte als eine Art persönlichen Sklaven ansehen und meinen sie rumscheuchen zu können.
In den letzten Jahren hatte ich wegen meiner Oma und meinen Eltern viel mit Pflegekräften zu tun, war häufig in Krankenhäusern auf Besuch. Was da manche Angehörige so als Anspruch an die Pflegekräfte von sich gaben, war nicht schön bis sehr grenzwertig.
gefunden auf: https://salzburg.orf.at/stories/3277116/
Österreich müsse unbedingt die Chance nutzen, mehrere tausend Pflegekräfte von den Philippinen für Krankenhäuser und Seniorenheime ins Land zu holen. Das fordert die Salzburger Wirtschaftskammer.
Der Salzburger Wirtschaftskammerpräsident Peter Buchmüller betont, es seien 5.000 philippinische Pflegekräfte nun frei: „Sie gehen nicht nach Israel wegen der instabilen Lage dort. Das sind die Leute, die wir hier in Österreich brauchen. Wir können sie nicht nehmen, weil die Rot-Weiß-Rot-Karte das nicht zulässt. Wenn wir diese Menschen nachschulen, dann hätten wir genügend Arbeitskräfte für Österreich. Das ist eine sehr große Chance, die wir nicht liegenlassen dürfen.“
Diese Pflegekräfte würden wirklich dringend gebraucht um die Leerstände in den Krankenhäusern und Altersheimen wieder zu füllen.
Zuletzt bearbeitet von jowi59 am 14.10.2024 um 21:24 Uhr