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Der Online-Handel boomt, doch mit den heiß ersehnten Paketen wandert immer öfter ungebetener Besuch in die Salzburger Wohnzimmer. Von lästigen Fischchen bis hin zu echten Vorratsschädlingen – wer nicht aufpasst, hat schnell eine Plage im Haus.

Besonders eine Art feiert durch den Paket-Boom ein echtes Hoch: das braune, gepanzerte Papierfischerl. Verwandt mit dem bekannten Silberfischerl, hat es jedoch eine weitaus destruktivere Eigenschaft – es liebt, wie der Name schon sagt, trockenes Papier und Kartonagen. „Papierfischerl kommen vor allem mit Paketen ins Haus – gerade jetzt, wo dauernd bestellt wird. Sie ernähren sich sprichwörtlich von Papier“, erklärt Kammerjäger Severin Heuberger von der Schädlingsbekämpfung Kainberger im Gespräch mit SALZBURG24. Während Silberfischerl eher die Feuchtigkeit im Badezimmer suchen, fühlen sich Papierfischerl im trockenen Wohn- oder Altpapierbereich pudelwohl.

Wie man einem Befall vorbeugt:

Sofort entsorgen: Kartons gar nicht erst in der Wohnung lagern, sondern direkt zum Altpapier bringen.
Papier-Diät: Wer wenig Papier und Kartons zu Hause herumstehen lässt, entzieht den Tierchen schlichtweg die Lebensgrundlage.