Die Verantwortlichen werden das sicher nicht ausbügeln, die sitzen auf ihren Stühlen und kassieren risikolos fette Gehälter. Aber wenn sich der Finanzminister locker um ein paar Nullen beim Budget irrt, brauchen wir uns nicht wundern.
Was mich hingegen wundert: dass noch immer viele Leute glauben, dass "Österreich am besten durch die Krise gekommen ist". So ein Quatsch.
Das Volk verängstigen, drangsalieren und kontrollieren, sodass es jetzt mit Eigenverantwortung und Hausverstand nicht mehr klappen würde (ich bin beileibe kein Corona-Leugner, sondern der Meinung, dass man mit Erklären mehr erreicht als mit "Anschaffen").
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Es stimmt nicht, dass in erster Linie die Tourismuseinbußen unserer Wirtschaft geschadet haben.
In Österreich waren die Einbußen außerhalb des Tourismus sehr groß. Am stärksten eingebrochen ist der Sektor der Dienstleistungen , aber auch Sport, Kultur und Handel.
Laut der laufenden Untersuchung der Universität Oxford hat Österreich besonders rigorose Maßnahmen gesetzt, der Experte Lukas Sustala spricht vom Holzhammer, der nur zu mittelmäßigen Ergebnissen führte
Andere Länder sind bei den Lockdowns regional und branchenmäßig differenzierter vorgegangen und haben deshalb ihrer Wirtschaft weniger geschadet.
Mit 72 Tagen "sehr harter Lockdown" sind wir europaweit am 2. Platz, nur Irland hatte mehr Tage, Deutschland hatte nur 42 Tage "sehr harter Lockdown"
Jetzt kapier ich erst, warum Österreich wirtschaftlich den meisten Schaden erlitten hat. Die Verantwortlichen mögen das wieder ausbügeln.