die Leser sind hier techt gut informiert, auch durch: https://www.gutekueche.at/suche?s=Organspende
https://www.gutekueche.at/forum/tag-der-organspende-112406
https://www.gutekueche.at/forum/organspenden-habt-ihr-einen-ausweis-bzw-plant-i-20567
https://www.gutekueche.at/forum/angst-oder-unwissenheit-was-man-zur-113233

Es gibt zwei Typen von Systemen bei der Zustimmung zu Organspenden: die Opt-in- und die Opt-out-Regelung.
ZB Deutschland hat ein Opt-in-System. Nur wer dort einen Organspende Ausweis bei sich trägt, dessen Organe dürfen entnommen werden (im Todesfall).
In Österreich haben wir ein Opt-out-System (Widerspruchslösung). Das bedeutet: Die Organentnahme zu Transplantationszwecken ist rechtlich dann zulässig, wenn der Verstorbene ihr zu Lebzeiten nicht widersprochen hat.
Wusstet ihr, dass ihr die Möglichkeit zum Widerspruch habt?
Und jetzt die spannendere Frage: Das Opt-out-System (Österreich) ist meines Erachtens eindeutig "pragmatischer". Aber mich würde interessieren, welches System ihr moralisch vertretbarer findet----?
Zuletzt bearbeitet von Zwiebel am 26.02.2019 um 21:30 Uhr