Forum - Oberösterreich will Elch Emil Richtung Böhmerwald bringen

 
jowi59

gefunden auf sn.at

Während Elch "Emil" am Donnerstag in Stadt Haag (Bezirk Amstetten) gesichtet worden ist, bereitet man sich in Oberösterreich darauf vor, dass er demnächst die Landesgrenze passieren könnte. Hier lautet ein mögliches Szenario: Emil betäuben und an die tschechische Grenze bringen, wo er auf Artgenossen treffen könnte. 

Erst soll der Elch, der mittlerweile Promi-Status hat, einmal beobachtet werden. Der Jagdsachverständigendienst im Büro Langer-Weningers fungiert als Anlauf- und Koordinationsstelle für Meldungen über Sichtungen. Dann will man ihn - sollte "Emil" diesen Weg nicht von selbst einschlagen - in sicherem Gelände betäuben, besendern und in Richtung Grenze zu Tschechien bringen, wo im Nationalpark Šumava eine Elchpopulation lebt. Hier könnte er auch eine Herzdame finden, so die Hoffnung.

Das wäre sicher die beste Lösung für Emil.

Lara1

Erfolg für Emil: Keine Betäubung, keine Abschiebung! 🎉
Gestern haben wir noch Anzeige angekündigt – heute können wir Entwarnung geben:
👉 Das Land Oberösterreich, konkret das Büro von Landesrätin Michaela Langer-Weninger, hat sich klar GEGEN eine Betäubung oder Abschiebung von Elch Emil gestellt.
✅ Emil darf frei weiterziehen – so, wie es die Natur vorgesehen hat.
✅ Die Anzeige ist damit nicht mehr notwendig.
✅ Über 10.000 Unterstützer:innen haben mitgeholfen, diesen Etappensieg möglich zu machen. DANKE! 💚
📌 Jetzt heißt es: Abstand halten, keine Sensationsjagd, keine Selfie-Touren. Emil braucht Ruhe, um seinen Weg fortzusetzen.
➡️ Gleichzeitig zeigt der Fall: Neun unterschiedliche Jagdgesetze in neun Bundesländern sind ein Flickwerk, das Tiere nicht ausreichend schützt. Wir fordern einheitliche Standards im Sinne des Tierschutzes.
Es bleibt spannend. 

Limone

Der Emil hat die Landesgrenze schon passiert, ist inzwischen schon weiter, er wurde in Kronsdorf in Oberösterreich gesichtet. Google Nachrichten sind schneller.

moga67

Emil wird die letzten km auch noch schaffen  ohne das Menschen sich einmischen. Der Instinkt und der Trieb werden ihn schon in die richtige Gegend locken.

Katerchen

Wenn er in der gleichen Richtung weiterzieht kommt er nach Bayern. Am Besten für ihn wäre wirklich der Böhmerwald, der ist groß und er hätte dort seine Ruhe.

littlePanda

Die beste Lösung für Emil ist, daß man ihn einfach in Ruhe läßt, aber das wollen ja einige einfach nicht einsehen

Paradeis

Man sollte ihn freiwillig ziehen lassen, wohin er will. Wir haben die Meldungen zwar nur am Rande mitbekommen aber glauben, dass er weder wen angegriffen oder irgend etwas kaputt gemacht hat, wie z. B. was man von Bären gehört hat. Wenn sich andere Wildtiere Dörfer nähern werden die meistens verscheucht und nicht betäubt und 100te Kilometer entfernt wieder frei gelassen.