Der Zeitraum um und insbesondere nach dem Siebenschläfertag gilt als meteorologische Singularität wetterbestimmend, die Bauernregel dazu gibt es in einer Vielzahl von Varianten.

Statistische Analysen ergaben, dass sie zwar nicht für den Siebenschläfertag nach heutigem Kalender, jedoch für die erste Juliwoche in Süddeutschland in 60–70 % der Fälle zutrifft, was mit der vom Jetstream abhängigen Großwetterlage zusammenhängt, welche sich üblicherweise Ende Juni bis Anfang Juli für einige Zeit stabilisiert.[1] Im Zeitraum zwischen 1991 und 2020 hat sich die Wahrscheinlichkeit auf bis 73 % erhöht. Da diese Bauernregel schon vor der gregorianischen Kalenderreform von 1582 entstand, liegt der ursprüngliche Siebenschläfertag astronomisch eigentlich auf oder kurz vor dem 7. Juli nach Gregorianischem Kalender. Für den Zeitraum vom 5. bis zum 10. Juli hat der Meteorologe Franz Baur eine statistische Häufung nachgewiesen.