Da ich nicht so ein Herdentier bin, habe ich immer Urlaub abseits der Massen gemacht. Dass man dann trotz Corona unbedingt Menschenansammlungen aufsucht, ist in meinen Augen seltsam. Haben die Leute nichts aus Ischgl gelernt? Und dann bringen sie das Virus den "Unschuldigen" als Souvenir mit.
Da die Appelle nichts nützen, braucht es anscheinend klare Regeln und Verbote. Und dann bitte nicht aufregen, wenn es Strafen gibt. Wenn jetzt noch die Strafen aus dem ersten Lockdown erlassen werden, hält sich künftig keiner mehr an Regeln.
Die Kärntner Landesregierung hat am Mittwoch eine zeitlich und örtlich begrenzte Maskenpflicht für Tourismus-Hotspots angekündigt. Die Verordnung, die gerade ausgearbeitet wird, soll mit Freitag in Kraft treten. In Velden aber auch an anderen Orten am Wörthersee, Faaker See oder Klopeiner See - muss dann von 21. bis 2.00 Uhr im öffentlichen Raum ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden.
Der Geltungsbereich soll rechtzeitig von den zuständigen Bezirkshauptmannschaften in Absprache mit Touristikern festgelegt werden. Eindringliche Appelle hätten nicht ausgereicht, um Menschenansammlungen, in denen vieles passiere nur nicht auf Abstands- und Hygienemaßnahmen geachtet werde, zu verhindern, sagte Tourismuslandesrat Sebastian Schuschnig (ÖVP) zur Erklärung in einer Videokonferenz mit Journalisten. Er betonte, dass es sich um eine Präventivmaßnahme handle. "Velden soll nicht zum Sommer-Ischgl werden."