Die Teuerungswelle schwappt weiter ungebremst übers Land und sorgt bei einem großen Teil der Bevölkerung für tiefe Sorgenfalten. Das geht jedenfalls aus dem aktuellen Leistbarkeitsbarometer hervor, den das Institut für Demoskopie und Datenanalyse (IFDD) im Auftrag der „Krone“ erstellt hat. Demnach müssen wir in fast allen Lebensbereichen den Gürtel enger schnallen. Besonders häufig reduzieren Herr und Frau Österreicher ihre Ausgaben bei Gasthaus- und Restaurantbesuchen sowie bei Urlauben (siehe Grafik). Doch auch bei der Vorsorge müssen Abstriche gemacht werden. Heißes Eisen ist und bleibt das Thema Wohnen: Für mehr als ein Viertel sind die Wohnkosten nur schwer oder gar nicht mehr zu stemmen. Und die Mietpreisbremse spüren überhaupt nur 9% der Bevölkerung. Finanzieller Druck reicht bis ins Wartezimmer „Bemerkenswert ist, dass 39% auf Ersparnisse oder Rücklagen zurückgreifen, um laufende Ausgaben des täglichen Lebens zu bezahlen. Für viele werden die Ersparnisse damit zur Haushaltskasse“, erklärt Studienleiterin Nadine Ejupi. Eine plötzlich anfallende Ausgabe in der Höhe von 1000 Euro würde jeden fünften Befragten vor gravierende Probleme stellen. Hier zeigt sich ein deutlicher Unterschied nach Ausbildung. Je höher der Bildungsgrad, desto problemloser kann der 1000er bezahlt werden.
Die Teuerungswelle schwappt weiter ungebremst übers Land und sorgt bei einem großen Teil der Bevölkerung für tiefe Sorgenfalten. Das geht jedenfalls aus dem aktuellen Leistbarkeitsbarometer hervor, den das Institut für Demoskopie und Datenanalyse (IFDD) im Auftrag der „Krone“ erstellt hat. Demnach müssen wir in fast allen Lebensbereichen den Gürtel enger schnallen.
Besonders häufig reduzieren Herr und Frau Österreicher ihre Ausgaben bei Gasthaus- und Restaurantbesuchen sowie bei Urlauben (siehe Grafik). Doch auch bei der Vorsorge müssen Abstriche gemacht werden. Heißes Eisen ist und bleibt das Thema Wohnen: Für mehr als ein Viertel sind die Wohnkosten nur schwer oder gar nicht mehr zu stemmen. Und die Mietpreisbremse spüren überhaupt nur 9% der Bevölkerung.
Finanzieller Druck reicht bis ins Wartezimmer
„Bemerkenswert ist, dass 39% auf Ersparnisse oder Rücklagen zurückgreifen, um laufende Ausgaben des täglichen Lebens zu bezahlen. Für viele werden die Ersparnisse damit zur Haushaltskasse“, erklärt Studienleiterin Nadine Ejupi. Eine plötzlich anfallende Ausgabe in der Höhe von 1000 Euro würde jeden fünften Befragten vor gravierende Probleme stellen. Hier zeigt sich ein deutlicher Unterschied nach Ausbildung. Je höher der Bildungsgrad, desto problemloser kann der 1000er bezahlt werden.
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