Forum - Landwirtschaftsminister gegen mehr Tierwohl

 
Billie-Blue

Im Standard Interviwe ist Totschnig dagegen, die Tierwohlstandards zu sehr hochzuschrauben. Argumentiert wird mit finanziellen Einbußen.

Agrarbetriebe bekommen derzeit Rekordpreise für ihre Rohstoffe. Die Börsenpreise sind hoch. 

Ein Großteil der Landwirte muss nur einen pauschalierten Steuerbeitrag zahlen ohne vorzuweisen,w as er wirklich einnimt. Andere Unternehmer müssen voll Steuer zahlen. Auch das sieht er als gerechtfertigt an.

Ich finde es beschämend, dass sich ein Landwirtschaftsminister offen gegen erhöhte Tierwohlstandards ausspricht. 

Treffen würde das nicht kleine Bauern oder Biobauern sondern die Agrarindustrie , um die man sich wohl keine Sorgen zu machen braucht.

Wir Konsumenten können nur eines machen: wenig Fleisch essen und dies aus artgerechter Haltung. Auch wenn es teurer ist und der Einkauf manchmal mit mehr Aufwand verbunden ist.

 

Zuletzt bearbeitet von Billie-Blue am 05.06.2022 um 10:36 Uhr

Silviatempelmayr

Das Problem ist einfach das die Nachfrage zu Fleisch aus Tierwohl überschaubar ist. Der Konsument greift einfach hauptsächlich zu Billigfleisch. Bevor wir das aus dem Ausland importieren - wo die Standards noch viel geringer sind als bei uns - ist es wohl besser auch bei uns verschiedene Preisklassen zu produzieren.

Lara1

Der ÖVP Bauernsohn aus Tirol. Da wird er Minister und hat ein gutes Koalitionklima und sieht sich als Lobbyist der Bauern und Bäuerinnen.

Wird berichtet. Was aber macht er wirklich?

Billie-Blue

Als Minsiter hat er für alle ÖsterreicherInnen da zu sein, wenn er Lobbyist sein möchte - wie er im ersten Interview sagte, soll er zurück zum Bauernbund. Dort darf er Lobbyist der Bäurinnen und Bauern sein. 

Maarja

Das ist ein Armutszeugnis. Das Thema Tierwohl sollte wirklich jenseits gewinnorientierter Gedanken angeschaut werden. Ist doch eine ethische Frage 

Katerchen

Ein Landwirtschaftsminister ist nun mal für die Landwirtschaft da und es wundert mich nicht. Schließlich geht es um das Geldverdienen als um bessere Bedingungen für die Tiere. Es kann nur der Verbraucher durch sein Einkaufsverhalten etwas ändern.