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Die Kollektivvertrags-Verhandlungen bei den Eisenbahnern ziehen sich weiter in die Länge. Das kritisierte die Salzburger Gewerkschaft. Zwar haben sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer zu einer Verhandlungsrunde getroffen, dabei nach wochenlangem Zwist aber nicht einmal einen Abschluss angepeilt.

Diskutiert wurde in der vergangenen Woche lediglich über die Verhandlungs-Struktur und wie man zu einem Abschluss kommen solle. Eine Situation, die normalerweise zum Start von Kollektivvertragsverhandlungen üblich sei, ärgerte sich der Salzburger Geschäftsführer der Verkehrs- und Dienstleistungsgewerkschaft vida, Kajetan Uriach.

Die nächsten Termine dafür stehen jedenfalls fest: Am Montag und am Dienstag, 12. und 13. Dezember, soll weiterverhandelt werden. Die Gewerkschaft fordert 400 Euro monatlich mehr für alle Eisenbahner und schießt auch einen neuerlichen Bahnstreik nicht aus.

Es schaut aus, ohne Streik geht gar nichts mehr.

Aber jede größere Lohnerhöhung wird sich auch in den Verbraucherpreisen niederschlagen.

Der letzte in der Reihe muss immer zahlen.