Forum - Kommt die 30-Stunden-Woche?

 
snakeeleven

Die SPÖ fordert jetzt eine Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohnausgleich auf sechs Stunden Arbeit am Tag.

Mit einer allgemeinen 30-Stunden-Woche wäre Arbeit für 600.000 Arbeitslose da.

Da fällt mir ein Lied ein : "Wer soll das bezahlen, wer hat soviel Geld? "

Raggiodisole

entweder bin ich beschränkt oder es happert sonstwie bei mir ... aber die Rechnung kann doch so nicht aufgehen ...Arbeit für 600.000 Arbeitslose gut und schön.... aber welche Arbeit für welche Arbeitslose .... die Kürzungen lassen sich doch nie und nimmer eins zu eins aufrechnen, oder seh ich das falsch...

wenn  XXXXX Stunden Arbeit in der Gastronomie oder im Handel oder sonst einer Branche frei werden, müssen ja genau soviele und gneau die qualifizierten Arbeitnehmer da sein, um das auszugleichen .... und das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen .....oder lieg ich da falsch ?????

Beatus

Forderungen der SPÖ kann man nicht unbedingt ernst nehmen, sie fordern zwar, haben aber keinerlei Alternativen und machen viel Lärm um nichts, aber auch die anderen Oppositionsparteinen sind nicht viel besser. Für dieses Kaspertheater müssen wir zahlen ...

martha

Ich glaube mich zu erinnern, dass sie die 30 Stundenwoche auch im Parteiprogramm bei der letzten Wahl gehabt haben. Das Lied finde ich auch passend.

MaryLou

Wer das bezahlen soll ist für mich nicht so im Vordergrund, denn die Arbeitslosen werden ja jetzt auch "bezahlt" ohne dafür eine Gegenleistung zu bringen. Da könnte man auch gleich die 30 Stunden arbeiten, wenn man dafür qualifiziert ist, oder ansonsten angelernt werden.

DIELiz

die "sinnigsten Forderungen" kommen doch immer von einer Oppositionspartei

 

AllBlacks

ich glaube schon dass eine 30-stunde woche für etliche branchen sinn macht (siehe auch schweden), die arbeitgeber (also auch die övp) werden wohl dagegen sein

Dosch

30-Stunden-Woche bei voller Bezahlung finde ich super! Wo ist der Haken? Pension erst mit 75 Jahren  

Zwiebel

Naja... So sinnlos ist das nicht. Wenn es zu wenig Arbeitsplätze gibt, warum sollte man die vorhandenen Arbeitsplätze dann nicht auf die vorhandenen Arbeitswilligen verteilen?

Mir ist nicht klar, warum dass zu einem zwangslaufigen Aufschub des Pensionsantritts führen sollte...

Klar, gibt es Beschränkungen, die sich u.a. aus erforderlichen fachlichen Qualifikationen ergeben. Das muss man sich dann halt bei der konkreten Umsetzung überlegen, wie man damit umgeht. Aber ist halt nicht jeder Job einer, für den eine langjährige Qualifikation erforderlich ist. Daher finde ich die Idee gut.

Silviatempelmayr

Das kann ich mir nicht vorstellen. Solche Forderungen allein helfen jetzt sicher nicht. Weniger arbeiten für gleichen Lohn hört sich ja nett an.

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