Forum - Kinder sehen täglich 15 Anzeigen für ungesunde Lebensmittel

 
Katerchen

In Fernsehen und Internet sehen Kinder in Deutschland laut einer wissenschaftlichen Studie pro Tag durchschnittlich 15 Werbespots und -anzeigen für ungesunde Lebensmittel. Das geht aus einer am Donnerstag vorgestellten Untersuchung der Hamburger Universität für die Deutsche Allianz Nichtübertragbare Krankheiten (Dank) und die Krankenkasse AOK hervor. Demnach beziehen sich ferner rund 92 Prozent der Lebensmittelwerbung, die Kinder beim Medienkonsum via Fernsehen und Internet wahrnehmen, auf Süßigkeiten oder Fast Food.

Man sollte genau wie bei Tabakerzeugnissen Schockbilder bei der Werbung für ungesunde Sachen verordnen. 

MaryLou

Wie sollten denn deiner Meinung nach die Schockbilder aussehen, die Kinder vertragen könnten? Es darf ja nicht einmal  Märchen in ihrer Urfassung erzählt werden!!

Billie-Blue

Das mit den Schockbildern ist der allergrößte Schwachsinn. Dass jeder einmal stirbt ist schlimm genug, wieso muss man sich die schöne Zeit auch noch mit Schockbildern vermiesen? Kein Tabak, kein Alkohol, kein Schoko, keine ausgelassenen Feiern, nur noch Askese und Verbote und Gebote. Ein bisschen ungesund leben ist mitunter lustiger als ein Leben nur für die  Gesundheit.

Es liegt in der Verantwortung der Eltern, dass Kinder diese Werbungen nicht konsumieren. Darauf habe ich immer geachtet. Aber Kindern damit Angst zu machen wäre schlimm.

 

 

Raggiodisole

ich kenn keinen Raucher, den diese Schockbilder zum Aufhören bewegt haben...

ich seh es wie Billie-Blue in der Verantwortung der Eltern, Kinder sowohl von solcher Werbung fernzuhalten als auch darauf zu schaun, dass sie nicht all zu viel von dem ungesunden Zeugs in sich reinstopfen ...

moga67

Kinder sehen im Fernsehen und Internet noch ganz andere Sachen und das schockiert mich viel mehr!

Natürlich werden die Kinder von der Werbung beeinflusst und wollen dann gerade diese Sachen haben. ( ist bei vielen Erwachsenen übrigens nicht anders) Glaube aber, dass gerade da die Eltern Verantwortung zeigen müssen. Mit einem völligen Verbot, erreicht man nämlich nur, dass diese "ungesunden " Sachen erst recht interessant werden. Alles immer mit Maß und Ziel!

Übrigens sehen sie die Sachen nicht nur im Fernsehen und Internet  sondern auf Plakatwänden, Reklame... oder sie hören die Werbung im Radio - mein Kleiner war "Schweinderlliebhaber" der ersten Güte - ja, Natürlich!

miteigenenhaenden

Kinder orientieren sich zunächst einmal an ihren Eltern. Wenn diese empfänglich sien für Werbung, werden es die Kinder auch. Auch das Kaufverhalten der Eltern prägt die Kinder.

Billie-Blue

miteigenenhänden, leider stimmt das nicht  ganz: ich esse nie fastfood, wenig Fleisch, viel Gemüse, keine Fertiggerichte usw., mein Sohn wollte ab dem Kindergartenalter fastfood und nur Fleisch, null Gemüse. Das sehen sie ab dem Kindergarten bei den anderen. Vorbild alleine reicht leider nicht.