Geht dem Luftverkehr zur Reise-Saison im Sommer der Treibstoff aus? Laut Luftverkehrsverband spitzt sich die Lage zu. Für Passagiere wird es auf jeden Fall teurer.
Die Airlines prüfen bereits einzelne Verbindungen, der Luftverkehrsverband in Berlin schlägt Alarm: Schon bald könne der fehlende Kerosin-Nachschub durch die Straße von Hormus zu Engpässen in Europa und Deutschland führen. Denn ein großer Teil der Importe stammt aus dem Nahen Osten, zahlreiche Öl-Anlagen im Krisengebiet sind zerstört.
"Die Sommerreisesaison steht unmittelbar bevor, das Ökosystem Tourismus ist in der Hauptreise- und Geschäftszeit bei ein- und ausreisenden Touristen auf den Luftverkehr angewiesen", warnt der Branchenverband. Laut einer Umfrage der "Bild-Zeitung" prüfen die Airlines zwar ihre Verbindungen und entwerfen Krisen-Szenarien. Konkrete Absagen von Ferienflügen gab es bislang aber nicht.
Sicher sind hingegen steigende Ticketpreise. Flüge nach Südostasien oder Australien sind allein wegen des kriegsbedingten Ausfalls der Luftdrehkreuze in den Arabischen Emiraten bereits deutlich teurer geworden. Der Ökonom Gabriel Felbermayr erwartet allgemein deutlich höhere Kosten für Flugreisende. "Die Ticketpreise werden stark steigen, damit wird die Nachfrage nach Flugdienstleistungen zurückgehen", sagte der "Wirtschaftsweise" im Interview beim Deutschlandfunk. Das bleibe nicht ohne Folgen: Wenn die Nachfrage sinke, tue das auch das Angebot: Einzelne Flugverbindungen könnten entfallen, weil sie sich nicht mehr rechnen.
Da heisst es, einfach keine Fernreisen mehr zu machen.
Es gibt auch in Mitteleuropa schöne Urlaubsdestinationen.
gefunden auf gmx.at
Geht dem Luftverkehr zur Reise-Saison im Sommer der Treibstoff aus? Laut Luftverkehrsverband spitzt sich die Lage zu. Für Passagiere wird es auf jeden Fall teurer.
Die Airlines prüfen bereits einzelne Verbindungen, der Luftverkehrsverband in Berlin schlägt Alarm: Schon bald könne der fehlende Kerosin-Nachschub durch die Straße von Hormus zu Engpässen in Europa und Deutschland führen. Denn ein großer Teil der Importe stammt aus dem Nahen Osten, zahlreiche Öl-Anlagen im Krisengebiet sind zerstört.
"Die Sommerreisesaison steht unmittelbar bevor, das Ökosystem Tourismus ist in der Hauptreise- und Geschäftszeit bei ein- und ausreisenden Touristen auf den Luftverkehr angewiesen", warnt der Branchenverband. Laut einer Umfrage der "Bild-Zeitung" prüfen die Airlines zwar ihre Verbindungen und entwerfen Krisen-Szenarien. Konkrete Absagen von Ferienflügen gab es bislang aber nicht.
Sicher sind hingegen steigende Ticketpreise. Flüge nach Südostasien oder Australien sind allein wegen des kriegsbedingten Ausfalls der Luftdrehkreuze in den Arabischen Emiraten bereits deutlich teurer geworden. Der Ökonom Gabriel Felbermayr erwartet allgemein deutlich höhere Kosten für Flugreisende. "Die Ticketpreise werden stark steigen, damit wird die Nachfrage nach Flugdienstleistungen zurückgehen", sagte der "Wirtschaftsweise" im Interview beim Deutschlandfunk. Das bleibe nicht ohne Folgen: Wenn die Nachfrage sinke, tue das auch das Angebot: Einzelne Flugverbindungen könnten entfallen, weil sie sich nicht mehr rechnen.
Da heisst es, einfach keine Fernreisen mehr zu machen.
Es gibt auch in Mitteleuropa schöne Urlaubsdestinationen.