Irrsinn, so ein Test. Wurden die Verantwortlichen vor Gericht gestellt? 
Forum - Kernwaffentest
Unter Folgeerkrankungen leiden auch Kinder und Enkel der Soldaten. Frankreich will im Jahr 2010 erstmals Opfer der Atomtests entschädigen. Fast fünfzig Jahre lang leugnete das Verteidigungsministerium, dass bei den Atomtests Menschen zu Schaden kamen. Die überlebenden Atomtestopfer haben sich in einer Veteranenvereinigung - 'Aven' - zusammengeschlossen. Sie beklagen, dass die Entschädigungszahlungen so lange hinausgezögert wurden und großen Einschränkungen unterliegen. So wird nur ein Teil der Erkrankungen als entschädigungswürdig anerkannt. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums waren an den 210 Atomtests in der algerischen Sahara und in Polynesien 150.000 Zivilisten und Soldaten beteiligt.“
– F.A.Z. vom 17. Februar 2010
Zuletzt bearbeitet von MaryLou am 17.02.2025 um 11:14 Uhr
Soviel zu Politik und Glaubhaftigkeit.
Danke für diese Artikel.
Frankreich führte am 13. Februar 1960 seinen ersten Kernwaffentest im algerischen Teil der Sahara beim Ort Reggane durch. Die gezündete 70-kT-Atombombe war etwa 4-mal so stark wie die Hiroshima-Bombe; der Test erhielt den Namen Gerboise bleue.
Wie 2010 bekannt wurde, hat die französische Armee im Anschluss an den letzten Versuch am 25. April 1961 einen Trupp von 300 Soldaten wissentlich radioaktiver Strahlung ausgesetzt.
Bei diesem Versuch sollten laut dem einschlägigen Militärbericht die „physiologischen und psychologischen Wirkungen der Atomwaffe auf den Menschen“ untersucht werden, um die „nötigen Elemente für die physische Vorbereitung und moralische Ausbildung des modernen Kämpfers zu erhalten.“
Zu diesem Zweck mussten sich die Männer bis auf 700 Meter dem Explosionsort nähern. Viele von ihnen leiden bis heute an der Verstrahlung und sind an Krebs erkrankt.
Quelle Wikipedia