Ein Drittel der HIV-Infektionen ist auf Übertragungsketten mit nicht-inländischen HIV-Sequenzen verknüpft und „wohl das Resultat von Auslandsreisen und Migration“, so Katharina Kusejko vom Institut für Medizinische Virologie der Universität Zürich.
Um den Übertragungsweg zu charakterisieren, erstellte sie mit ihrem Team einen HIV-Stammbaum aus Virus-Erbgut-Daten.
Dieser enthielt neben den Patientendaten der internationalen Los Alamos-Daten auch jene der österreichischen und Schweizer HIV-Kohortenstudie mit 3.141 beziehungsweise 12.902 Patienten.
„In beiden HIV-Studien waren unter Patienten mit heterosexuellem Übertragungsweg Frauen überproportional vertreten im Vergleich zu Männern“, so Kusejko.
So gebe es auch bei heterosexuell aktiven Männern mehr nicht diagnostizierte HIV-Infektionen.
Rückläufig hingegen sind Übertragungsketten via intravenösem Drogenkonsum. Journal of Acquired Immune Deficiency Syndromes/APA
es gibt nicht nur Corona, manche vergessen drauf
Ein Drittel der HIV-Infektionen ist auf Übertragungsketten mit nicht-inländischen HIV-Sequenzen verknüpft und „wohl das Resultat von Auslandsreisen und Migration“, so Katharina Kusejko vom Institut für Medizinische Virologie der Universität Zürich.
Um den Übertragungsweg zu charakterisieren, erstellte sie mit ihrem Team einen HIV-Stammbaum aus Virus-Erbgut-Daten.
Dieser enthielt neben den Patientendaten der internationalen Los Alamos-Daten auch jene der österreichischen und Schweizer HIV-Kohortenstudie mit 3.141 beziehungsweise 12.902 Patienten.
„In beiden HIV-Studien waren unter Patienten mit heterosexuellem Übertragungsweg Frauen überproportional vertreten im Vergleich zu Männern“, so Kusejko.
So gebe es auch bei heterosexuell aktiven Männern mehr nicht diagnostizierte HIV-Infektionen.
Rückläufig hingegen sind Übertragungsketten via intravenösem Drogenkonsum. Journal of Acquired Immune
Deficiency Syndromes/APA