Und wenn es keine Krisen wie einen Krieg oder Klimakrise gibt finden die Produzenten beziehungsweise die Großhändler garantiert einen Grund, die Ware trotzdem teurer zu machen.
Ich bezweifle ob beim einzelnen Bauern überhaupt etwas von der Preissteigerung ankommt.
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Die Gewürzpreise auf den Rohstoffmärkten gehen laut Branchenverband scharf nach oben. Alleine der Preis für Pfeffer habe sich seit Jahresbeginn nahezu verdoppelt. Der markante Preisanstieg stellt die heimischen Betriebe vor extreme Herausforderungen, wie der Obmann des Verbandes der Gewürzindustrie, Erwin Kotányi, am Montag mitteilte. Auslöser seien vor allem Ernteeinbußen wegen extremer Hitze und Überflutungen sowie erhöhte Frachtkosten infolge des Krieges im Nahen Osten.
Der Grund für die weitere Aufwärtstendenz der Pfefferpreise ist den Angaben zufolge die extreme Hitze in Brasilien, die auch bereits bei Kaffee starke Ernteeinbußen verursacht habe. Sie führt auch bei Pfeffer zu einer um 40 Prozent geringeren Ernteaussicht. In Vietnam, dem größten Produzenten von Pfeffer, wird eine um rund 15 Prozent geringere Ernte prognostiziert.
Obendrauf hätten sich die Frachtkosten vieler Gewürze infolge des Kriegsausbruches im Nahen Osten „erheblich erhöht“. „Grund dafür ist, dass die Transportschiffe den Suezkanal umfahren müssen, was den Transport um rund vier Wochen verlängert.“ Eine Entspannung der Lage scheine aktuell nicht in Sicht zu sein.
Es heisst also, in Zukunft sparsam würzen.