Forum - Gendergerechte Sprache

 
Maarja

Ich muss beruflich eine einigermaßen gendergerechte Sprache verwenden. BewohnerInnen, KundInnen und so weiter. Ich habe mich nur sehr schwer daran gewöhnt, finde eigentlich dass es die Sprache verhunzt. Wie haltet Ihr das?

Lara1

Da habe ich den Vorteil, daß ich in Pension bin. Gendergerechte Sprache ist Unsinn und lenkt von anderen Problemen ab.

Gleicher Lohn und Anerkennung für beide Geschlechter - und gut ist es.

Raggiodisole

mit dem Gendern hatte  ich es nicht so und das war meiner Chefin immer ein Dorn im  Auge *ggg*

als das Gendern für wissenschaftliche Arbeiten gesetzlich wurde,  schrieb mein Sohn  grad an seiner Diplomarbeit und musste dann alles noch einmal überarbeiten und umschreiben ... ich hab Korrektur gelesen und kann euch sagen, das war garnicht so einfach für ihn ...

abgesehen davon find ich , es ist grammatikalisch manchmal fast nicht zu stemmen und es hemmt den Lese- und Sprechfluss ... und hört sich (meiner Meinung nach) urblöd an . Leser: innen ...

und wie Lara1 schon schrieb, haben die Frauen sicher mehr davon, wenn sie so wie ihre männlichen Artgenossen anerkannt und gerecht bezahlt werden ... vom ":innen" kann ich mir nix kaufen

Zuletzt bearbeitet von Raggiodisole am 27.08.2021 um 08:26 Uhr

Goldioma

Es heißt doch  DER MENSCH. Warum dann alles so kompliziert machen? Ob Mann, ob Frau -alles sind Menschen. Gleichbehandlung ja, aber diese sprachliche Überaufmerksamkeitsmache ist nervig.

snakeeleven

Osterhase - Osterhäsin ???
Zimmermann = Zimmerfrau oder Zimmermannin ???
Patienten-Anwalt Patienten und Patientinnen- Anwalt und Anwaltinnen (Anwältinnen)???
Schüler-Vertreter = Schüler und Schülerinnen- Vertreter und Vertreterinnen?

LAUTER BLÖDSINN !!!

Maarja

Ja wirklich nervig. Aber wenn man in einem Bereich arbeitet in dem das Gendern zum Dogma erhoben wird, bleiben nur zwei Möglichkeiten: sich querstellen und Konflikte provozieren, die beim Arbeiten behindern oder ein pragmatisches Mindestanpassungslevel

Katerchen

Ich finde diese gendergerechte Sprache Irrsinn. Bei uns in der Firma wird dies verweigert, wir sprechen da von Kunden oder auch Anwender/User ohne geschlechtliche Unterscheidung.

Die Personen(m/w/d) die sich darüber Aufregen haben vermutlich keine anderen Probleme, welch „glückliche“ Menschen. Dabei gibt es eine Fülle von Aufgaben wo gemacht werden können, ehrenamtlich in der Pflege, Seniorenbetreuung, Unterstützung von Menschen mit Behinderung, sich für das Tierwohl (Tierheime) einsetzen. Da könnte man stundenlach weiter aufzählen.

moga67

Ich glaube nicht, dass die gendergerechte Sprache nur einen Pluspunkt für Frauen gebracht hat.
Wenn ich bei der ZIB. zuhöre, kommt mir das Grausen. 
Gleichbehandlung ist in vielen Gebieten wichtig, der Mensch ist immer in den Vordergrund zu stellen aber es wird GsD immer einen Unterschied zwischen Mann und Frau geben, aber ohne diesen zu werten!

Silviatempelmayr

Ich finde diesen Wahn auch für Blödsinn. Dem Sinn der Gleichberechtigung hilft das nämlich überhaupt nichts. Schaut nur komisch aus.

Maarja

Diese Vergewaltigung der Sprache und das Dissen derer, die da nicht mitmachen, ist auch eine Form der Unterdrückung. 
Grundsätzlich ist es natürlich sehr gut die Gleichberechtigung im Auge zu haben. Allein die Geringschätzung bestimmter Berufe, die eher von Frauen ausgeübt werden 

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