Der Mensch verlernt nunmal leider immer mehr mit der Natur zu leben. Nicht nur das, er fürchtet die Natur immer mehr. Was angesichts der sich häufenden Naturkatastrophen auch kein Wunder ist
Forum - Geheimwaffe im Kampf gegen Klimaschäden?
Silviatempelmayr
Ich finde auch man muss sich der Natur anpassen und nicht umgekehrt. Doch das ist noch nicht vielen bewusst.
MaryLou
Das ist ein wunderbare Artikel den du da ausgekramt hast.
Es wäre höchst an der Zeit dass sich die Menschen angewöhnen mit den Tieren klarzukommen und nicht alles zu "regulieren" was einem nicht passt.
Biber, die einst fast ausgerotteten Tiere erweisen sich als höchst effektive Landschaftsmanager.
Sie wirken nicht so majestätisch wie ein Hirsch oder so kraftvoll wie ein Wolf oder Bär, aber Biber sind als Ingenieure ihrer Ökosysteme von unschätzbarem Wert. Ein typisches Biberverhalten ist das Bauen von Dämmen. Damit erzeugen die Tiere Teiche und Feuchtgebiete, die aus vielerlei Gründen wichtig sind. Der erste ist ein artenreicher Lebensraum, der einen Ort für Fische und andere Wildtiere bietet. Zum Zweiten wird der Wasserfluss reguliert, verlangsamt Überschwemmungen und das Wasser wird auch gefiltert.
In den USA gab es anfangs bis zu 400 Millionen Biber, der Bestand ging durch Bejagung auf etwa 100.000 Tiere zurück. Inzwischen begreift man, dass die Biber notwendig sind für die Landschaft. Sie regulieren den Abfluss von Schmelzwasser und versorgen damit große Obstanbaugebiete mit dem Wasser. Es werden in dem Land gezielt Forschungsprojekte durchgeführt, die den Nutzen der Biber beweist.
Es gibt dazu einen schönen und informativen Beitrag auf nationalgeographic.de
Diesen Beitrag habe ich „hervorgekramt“, weil über Biber in Österreich – und auch in D – kontrovers diskutiert wird.