Die Geburtstage von bekannten Personen interessieren mich teilweise schon, sogar die von Verstorbenen. Weil ich dann zeitich manches zuordnen kann und es mich auch interessiert, wie alt jemand ist. Weder mit Schadenfreude noch mit Freude. Sondern einfach aus Interesse.
Ich habe Freunde/ Freundinnen, die bis heute ihre Geburtstage groß zelebrieren. Ich habe mich nie so groß gefeiert. Ich denke immer, man müsste eigentlich meienr Mutter zu meinem Geburtstag gratulieren, schließlich hat sie da etwas geleistet bei der Geburt und nicht ich.
Du musst dir denken, es gibt so viele, die dein Alter nicht erreichen oder erreicht haben, egal wie alt du jetzt bist. Das kann man schon auch feiern.
Freut ihr euch über die Geburtstage von anderen Personen oder ist es eher Schadenfreude? Nach dem Motto: „der oder die ist also auch schon so alt und so langsam knacken bei dem auch die Knochen?“
Freut ihr euch über den eigenen Geburtstag oder kommt da der Gedanke auf, „was, schon so alt und langsam geht es bergab und es kommen die Beeinträchtigungen“?
Wo man sich freuen kann ist, wenn die Kinder Geburtstag haben und einen weiteren Schritt ins Erwachsenenalter vollbringen.
Aber den eigenen Geburtstag? Ich feiere zwar meinen eigenen Geburtstag, aber freuen tue ich mich nicht mehr. Das Alter fordert seinen Tribut und man denkt wehmütig daran, was man früher alles gemacht hat und nun nicht mehr geht, die Berge werden beispielsweise immer höher und steiler, und wo ich früher geklettert bin ärgere ich mich heute, weil kein Lift hochgeht. Freuen tue ich mich nur, dass das vergangene Jahr keine Krankheiten oder besondere Einschränkungen zusätzlich gebracht hat.
Und soll ich mich freuen, dass ich zur Feier einen Geburtstagskuchen im XXL-Format backen müsste um all die Kerzen darauf unterzubringen?
Ein paar Gedanken diesbezüglich, weil ja Manche scheinbar sämtliche Geburtstage auf dieser Welt täglich feiern–oder feiern möchten.