War mir in meinem Berufsleben eigentlich egal. Ich war immer für meine Arbeit selbst verantwortlich. Hatte das Glück schon in sehr jungen Jahren eigentlich immer in teilweise verantwortungsvollen bzw. leitenden Positionen eingesetzt gewesen zu sein. Hatte als Staatsbeamtin meine eigenen Referate, in der Privatwirtschaft Geschäftsführerin und selbständig ist man sowieso für sich selbst verantwortlch. Was schon war, in der Privatwirtschaft mußte man als Frau das Doppelte arbeiten, um die Entlohnung eines Mannes zu bekommen. Meine erste Tätigkeit war Bilanzbuchhalterin in einer Baufirma, die einige Brücken gleichzeitig baute (z.B. die Olympiabrücke) Kam auf Grund der Überstunden auf die doppelte Entlohnung. Als ich jedoch 3 Monate vor Ablauf der 2 Jahresfrist eine Gehaltserhöhung wollte, wurde mir diese verwährt, worauf ich kündigte, obwohl ich als Niederlassungsleiterin eingeplan gewesen wäre, was ich aber erst im Nachhinein erfuhr. Im Staatsdienst kommt es eigentlich nur auf die Schulbildung an, nicht auf das Geschlecht.
Forum - Frauenquoten, Führungspositionen im Job
in Österreich und Europa ist für viele Frauen gut im Job. Andere Land oft keine Chance für Frauen
Mir gng es so wie Goldioma, in der Justiz sind schon sehr viele Frauen auf führenden Posten. Aber ausserhalb des Staatsdienstes sieht die Sache ganz anders aus.
Eine schwierige Frage.
Hab einmal gelesen, dass wahre Gleichberechtigung erst erreicht ist, wenn genauso viele unfähige Frauen wie unfähige Männer in den Vorständen sitzen (das war natürlich sehr ironisch).
Unternehmen in denen Frauen mitreden werden im Schnitt sozialer geführt. Schlimm wird es wenn eine Frau wirklich IHREN MANN "stehen" will.Eine nur Quotenfrau hat es schwerer.Meine jüngste Enkelin hat eine Chefin und die Firma steht NUN grundsolide da.Die Tochter des Firmeninhabers/Gründers hat zum Wohl der Firma übernommen
Ein Problem gibt es auch noch . Was ist wenn wegen der "Quote" EIN HÖHER QUALIFIZIERTER MANN abgeleht werden muss?
Mir würde es nicht wirklich gefallen wenn meine Tochter eine reine Quotenfrau wäre, doch in manchen Firmen geht es gar nicht anders. Durch die "vorgesetzte Quo
tenfrau" werden Männlichkeiten manchmal nan "Frauenpower" erinnert. Bist Du für Frauenquoten zum Beispiel im Vorstand gr Konzerne? Verliert eine Firma an Attraktivität für Dich, zum Beispiel bei der Jobsuche, wenn es weniger Frauen in Führungspositionen gibt?
Zuletzt bearbeitet von elisaKOCHT am 05.03.2019 um 09:48 Uhr