Forscher der Universität Belgrad haben sogenannte "Flüssigbäume" erfunden. Was klingt und aussieht wie eine Maschine aus einem Science-Fiction Film, ist tatsächlich eine relativ simple aber dennoch clevere Erfindung: Liquid 3 ist eine Art Photo-Bioreaktor, der CO2 absorbiert und so die Luftqualität in der Stadt verbessern können soll. Der Reaktor besteht zum größten Teil aus Wasser, das sich in Tanks mit einem Fassungsvermögen von 600 Litern befindet. In dem Wasser sind Mikroalgen, die im Tank blühen und so Co2 absorbieren und durch Photosynthese in Sauerstoff umwandeln - wie ein Baum, nur eben flüssig.
In Sachen Co2-Kompensation ersetzt ersetzt ein Liquid-3-Tank nach Angaben der Entwickler einen ausgewachsenen Baum oder eine 200 Quadratmeter Rasenfläche und ist dabei flexibel einsetzbar, da der Bioreaktor gerade mal drei Quadratmeter Platz benötigt.
Außerdem sollen die Mikroalgen Kohlendioxid laut den Entwicklern 10-bis 50-fach effizienter als Bäume binden können. (nn-online)
Der Hintergrund ist die Belastung der Luft in den Städten durch den Autoverkehr. Menschen die in Städten leben sind dabei besonders gefährdet: Rund 96 Prozent der Innenstadtbewohner seien Feinstaubwerten ausgesetzt die über den Grenzwerten der Weltgesundheitsorganisation (WHO) liegen. Durch diese Erfindung soll die Luftbelastung in den Großstädten verringert werden.
Forscher der Universität Belgrad haben sogenannte "Flüssigbäume" erfunden. Was klingt und aussieht wie eine Maschine aus einem Science-Fiction Film, ist tatsächlich eine relativ simple aber dennoch clevere Erfindung: Liquid 3 ist eine Art Photo-Bioreaktor, der CO2 absorbiert und so die Luftqualität in der Stadt verbessern können soll. Der Reaktor besteht zum größten Teil aus Wasser, das sich in Tanks mit einem Fassungsvermögen von 600 Litern befindet. In dem Wasser sind Mikroalgen, die im Tank blühen und so Co2 absorbieren und durch Photosynthese in Sauerstoff umwandeln - wie ein Baum, nur eben flüssig.
In Sachen Co2-Kompensation ersetzt ersetzt ein Liquid-3-Tank nach Angaben der Entwickler einen ausgewachsenen Baum oder eine 200 Quadratmeter Rasenfläche und ist dabei flexibel einsetzbar, da der Bioreaktor gerade mal drei Quadratmeter Platz benötigt.
Außerdem sollen die Mikroalgen Kohlendioxid laut den Entwicklern 10-bis 50-fach effizienter als Bäume binden können. (nn-online)
Der Hintergrund ist die Belastung der Luft in den Städten durch den Autoverkehr. Menschen die in Städten leben sind dabei besonders gefährdet: Rund 96 Prozent der Innenstadtbewohner seien Feinstaubwerten ausgesetzt die über den Grenzwerten der Weltgesundheitsorganisation (WHO) liegen. Durch diese Erfindung soll die Luftbelastung in den Großstädten verringert werden.