Forum - Filmreife Flucht aus Graz Karlau

 
Billie-Blue

Wie konnte drei Häftlingen im Alter von 19, 21 und 26 Jahren die spektakuläre Flucht gelingen? Sie hatten ein 30 mal 30 cm großes Loch in eine 70cm dicke Ziegelmauer aus dem 19. Jahrhundert bohren müssen, sich mit zu einem Seil gedrehten Leintüchern aus 12 Metern Höhe abgeseilt. Als sie einen Vorzaun überkletterten ging der Alarm los, trotzdem konnten sie noch über die Außenmauer entkommen. Die Flucht war dann aber bald zu Ende, sie ließen sich widerstandslos festnehmen.

Es ist schon sehr verwunderlich , dass in einem Hochsicherheitsgefängnis mit Kameras und Alarmanlagen eine derartige Flucht in unserem hochtechnologisierten Zeitalter überhaupt unbemerkt möglich ist. In diesem Fall waren es zwar offenbar keine gefährlichen Personen, da sie nur wegen Eigentumsdelikten ihre Haft verbüßen, aber kritisch könnte es werden , wenn ein gefährlicher Krimineller auf diese Weise entkommen würde.

Passiert ist das in der Nacht zum vergangenen Samstag.

Zuletzt bearbeitet von Billie-Blue am 12.10.2020 um 15:10 Uhr

moga67

Hab ich auch gelesen. Jetzt wird gesucht und untersucht mit was sie das Loch gemacht haben. Dazu schweigen sich die Ausbrecher einstweilen ja noch aus. Hochsicherheitsgefängnis ist es nun aber keines mehr ;-)

 

ticaani

schlimm, schlimm, schlimm

Zuletzt bearbeitet von ticaani am 12.10.2020 um 17:37 Uhr

MaryLou

 Das ist wieder einmal ein Beweis wie die Beamten in diesem Staat arbeiten! 

Womit sie das Loch gebohrt oder gemacht haben ist doch in dem Fall egal, welche Mit-Täter oder Helfer sie hatten wäre schon interessanter.

Silviatempelmayr

Ich denke auch das sie da Helfer gehabt haben. Wie kann man ohne Geräusche ein Loch in die Mauer bohren. Echt sehr bedenklich.